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Angehörige verschiedener Kulturen feierten gemeinsam in Courtepin

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«Bonsoir à tous, guten Abend an alle, buonasera a tutti, buenas tardes a todos, boa noite a tudos, gjithkush Mirëmbrëma, iyi aksamlar herkese, good evening to all.» Gleich in acht Sprachen begrüsste Staatskanzlerin Danielle Gagnaux-Morel am Donnerstagabend die Einwohnerinnen und Einwohner von Courtepin und Wallenried an der Bundesfeier: auf Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Albanisch, Türkisch und Englisch. Doch selbst diese zahlreichen Grussvariationen reichten nicht, um alle Anwesenden in ihrer Muttersprache zu erreichen. «Wenn ich jeden Einwohner in seiner Sprache ansprechen würde, müsste ich meine Begrüssungen auf über 40 erweitern», sagte sie. An den gut besetzten Tischen waren viele verschiedene Sprachen zu hören; die Feierwilligen hatten sich zum gemütlichen Beisammensein beim Fussballplatz eingefunden. «Der Multikulturalismus wird in Courtepin mehr gelebt als in jeder anderen Gemeinde», sagte die Staatskanzlerin in ihrer zweisprachigen Rede. «Es ist für Sie eine wahre Bestimmung, im Gleichgewicht der Kulturen zu leben.» Sie hätten gelernt, auf einfache und brillante Weise damit umzugehen. Die Gemeinde komme in den Zeitungsspalten «Unglücksfälle und Verbrechen» nicht vor. «Ich ziehe vor jedem von Ihnen den Hut und gratuliere zu Ihrem Engagement und guten Zusammenleben.» Jedes Jahr sehe sie als Rednerin an den Bundesfeiern den Kanton aus einem neuen Blickwinkel und werde um einige Begegnungen reicher.

Ein grosses Potenzial sieht die Staatskanzlerin in der Jugend. Es freue sie, dass der Kanton Freiburg beim Bevölkerungswachstum schweizweit den ersten Platz belege. Er verfüge auch über die jüngste Bevölkerung: Jeder fünfte Einwohner sei jünger als 20 Jahre. «Freiburg bietet Einfachheit, Zweisprachigkeit, Dynamik, eine Durchmischung der Kulturen, wirtschaftliche Entwicklung, Innovation, lebendige Tradition und einen Zusammenhalt der Regionen.» Zu Unrecht sei der Kanton auf nationaler Ebene wenig präsent. «Freiburg wird verkannt, ja sogar ignoriert.» Der Kanton sei aus dem Reichtum all seiner Bewohner gemacht. Bevor die Fanfare L’Avenir de Barberêche-Courtepin die Nationalhymne spielte, lud Gagnaux-Morel alle ein: «Gedenken wir des Glücks, jeden Morgen in einem Land aufwachen zu dürfen ohne die Angst, bei einer Bombenexplosion oder im Elend sterben zu müssen.»

«Ich ziehe vor jedem von Ihnen den Hut.»

Danielle Gagnaux-Morel

 Staatskanzlerin

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