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Angekündigte und geschaffene Arbeitsplätze

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Autor: walter buchs

freiburg Beim Lesen des Tätigkeitsberichts der Freiburger Wirtschaftsförderung stellte Grossrat René Fürst (SP, Murten) fest, dass zwischen den von Unternehmen angekündigten Arbeitsplätzen und den dann tatsächlich realisierten eine grosse Diskrepanz bestehe. Er wollte deshalb mit einer Anfrage an den Staatsrat wissen, welches die Gründe sind.

In der soeben veröffentlichten Antwort weist der Staatsrat darauf hin, dass die Anzahl angekündigter Arbeitsplätze jeweils auf den Businessplänen der Unternehmen beruhe. Hierbei handle es sich um eine Schätzung für einen Zeithorizont von fünf Jahren. Den im ersten Jahr effektiv geschaffenen Arbeitsplätzen sollte nicht zu grosse Bedeutung beigemessen werden. Gerade bei Industriebetrieben würden die neuen Stellen in der Regel nicht im ersten Jahr geschaffen, sondern erst dann, wenn die Investitionen getätigt sind.

Die Regierung erinnert in der Antwort an Grossrat Fürst weiter daran, dass die Wirtschaftsförderung an der Jahresmedienkonferenz vom vergangenen Frühjahr erstmals aussagekräftige Vergleichszahlen präsentieren konnte. Danach haben im Jahre 2003 41 Unternehmen angekündigt, dass sie mittelfristig 817 neue Arbeitsplätze schaffen würden. Nach Ablauf von fünf Jahren hatten diese 41 Unternehmen 1039 neue Stellen geschaffen. Man könne sagen, dass die prognostizierten Werte jeweils als zuverlässig betrachtet werden können. Die Unternehmen hätten nämlich gar kein Interesse, überhöhte Erwartungen zu wecken.

Die erwähnten Vergleichszahlen beruhen übrigens auf einem Kodex, den die kantonalen Wirtschaftsförderungen der Schweiz mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) unterzeichnet haben, wie aus der Antwort des Staatsrates ebenfalls hervorgeht. Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Kodex konnte nun die kantonale Wirtschaftsförderung erstmals die kumulierte Zahl der effektiv geschaffenen Arbeitsplätze ermitteln und diese mit den ursprünglich angekündigten und somit geschätzten Zahlen vergleichen.

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