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Angelia Maria Schwaller

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Haben Sie sich gefreut, als die Einladung kam, in Solothurn aufzutreten?

Im ersten Moment habe ich mich sehr darüber gefreut. Gleich danach hat sich aber Nervosität eingeschlichen. In das Kulturzentrum Kofmehl passen bei vollem Haus 450 Leute, und ich habe noch nie vor so einem grossen Publikum gelesen. Letztes Jahr war die Anspannung vergleichbar. Bei den Solothurner Literaturtagen gibt es ein grosses mediales Interesse, die literarischen Lesungen finden in einem ausgewählten Rahmen statt.

 Letztes Jahr stand die Mundartnacht «Gägawärt» im Zeichen von Spoken Word, es wurden viele satirische Texte geboten. Haben Sie keine Befürchtungen, dass Ihre ruhigen Texte untergehen?

Das kann schon passieren. Aber dieses Jahr liegt der Schwerpunkt mehr auf Literatur. Es treten verschiedene Mundartdichter aus der ganzen Deutschschweiz auf. Die Organisatoren schauen bei der Planung darauf, dass die nachdenklichen Texte nicht gleich auf einen lauten und lustigen Beitrag folgen. Und manchmal sind die stilleren Töne diejenigen, die am meisten nachklingen.

 

 Ihr Gedichtband «Dachbettzyt» ist letztes Jahr erschienen. Wie war das Echo?

Sehr gut. Ich hatte letztes Jahr etwa 20 Auftritte in der ganzen Schweiz. Beim renommierten Lyrikpreis München durfte ich sogar in der Vorrunde und im Finale in München lesen. Die senslerdeutschen Gedichte haben die Leute zwar nicht verstanden, nur die Sprachmelodie gespürt. Zum Verständnis habe ich die Gedichte zusätzlich auf Hochdeutsch übersetzt–eine interessante Erfahrung.

 befragt von im

 Kofmehl Solothurn,Fr., 10. Mai, 20 Uhr. Weitere Infos: www.mundartnacht.ch und www.angeliaschwaller.ch

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