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Angespannte Finanzsituation in Fräschels

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Autor: Lukas Schwab

Fräschels Das Budget 2011 der Gemeinde Fräschels sieht bei einem Gesamtaufwand von rund zwei Millionen einen Aufwandüberschuss von 41 000 Franken vor. Wie Kassierin Tanja Kolly an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend erklärte, steigen die Kosten im Vergleich zum Voranschlag 2010 vor allem in den Bereichen Bildung, Soziale Wohlfahrt und Gesundheit, die grösstenteils vom Kanton vorgegeben werden. Die Investitionsrechnung, die wie das Budget genehmigt wurde, beinhaltet 12 500 Franken für die Sanierung des Kläywegs und 15 100 Franken für die Umbauplanung des Spitals Merlach.

Düsterer Finanzplan

Laut Finanzplan wird das Defizit der Gemeinde in den nächsten Jahren stetig ansteigen. Neben Investitionen in die Infrastruktur sowie der Beteiligung am Spitalumbau in Merlach belastet die Steuersenkung des Kantons die Finanzen. «Die Mindereinnahmen kommen im Finanzplan zur Geltung», sagte Ammann Alois Schwarzenberger. Laut den Zahlen des Finanzplans werde 2012 eine Steuererhöhung unumgänglich. Der Ammann hielt aber fest, in der Vergangenheit seien die Zahlen jeweils besser ausgefallen als prognostiziert. «Die Situation ist nicht dramatisch, aber wir müssen vorsichtig sein.»

Bezüglich der Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit Kerzers (die FN berichteten) folgten die Stimmbürger dem Antrag der Arbeitsgruppe und des Gemeinderates, vorläufig auf eine Grundsatzabstimmung an der Urne zu verzichten. Damit läuft die Zusammenarbeit mit Kerzers weiter wie bisher.

Vom aktuellen Gemeinderat treten wie schon angekündigt nur Lotti Moser und Theo Hirschi zur Wiederwahl an. Ammann Alois Schwarzenberger, Vize-Ammann William Frey und Gemeinderätin Andrea Lengacher stellen sich nicht mehr zur Verfügung. Deshalb rührte Theo Hirschi die Werbetrommel: «Die Arbeit im Gemeinderat ist interessant und man kann aktiv mitwirken», sagte er. Ob es angekommen ist, zeigt sich bald: Am 20. Januar findet die traditionelle Wählerversammlung statt.

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