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Angespannte Situation

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Der Verwaltungsrat der Oberländer Sportzentrum AG Schwarzsee (Ospoz AG) berichtete an der Generalversammlung von einer angespannten finanziellen Situation der Gesellschaft. Vor 12 Jahren gegründet, hatte sich die Gesellschaft zum Ziel gesetzt, das Freizeitangebot im Tourismusgebiet Schwarzsee attraktiver zu machen. Zurzeit betreibt die Gesellschaft einen Allwetterplatz (Tennis) und eine Minigolf-Anlage. «Auch das Geschäftsergebnis des vergangenen Jahres hat uns wieder gezeigt, wie hart es ist, in Schwarzsee zu arbeiten», meinte am Samstag Otto Zbinden, Präsident des Verwaltungsrates.

Manfred Riedo, Präsident der Betriebskommission, wies darauf hin, dass 1999 beim Minigolf 5800 (plus 155) Eintritte von Erwachsenen und 3800 (plus 277) von Kindern verzeichnet wurden. Beim Tennisplatz wurden 5267 (plus 1600) Franken eingenommen.
Den Ausführungen von Rechnungsführer Paul Stempfel war zu entnehmen, dass der Betrieb 1999 bei einem Ertrag von 72082 Franken einen Cashflow von 20183 Franken erwirtschaftet hat. Die Gesellschaft hat sich vorgenommen, jährlich Abschreibungen von 60000 Franken vorzunehmen, um die Anlage in 15 Jahren zu amortisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, fehlen in der Rechnung 1999 rund 40000 Franken. Die fehlenden 40000 Franken wurden in der Bilanz als Verlust verbucht. Das bedeutet, dass das Aktienkapital – die Verluste der Vorjahre eingerechnet – von 405000 auf 297136 Franken abgenommen hat.
«Der Verwaltungsrat hat auch angesichts dieser schwierigen finanziellen Situation beschlossen, nicht aufzugeben und nicht einfach die Bilanz zu deponieren», betonte Otto Zbinden.
Die Gesellschaft will mit den Aktionären Gespräche führen und hofft auf ihr Verständnis. «Wenn das Wetter stimmt, stimmt auch die Rechnung», hielt Heinrich Piller, Präsident des Verkehrsvereins Schwarzsee, Plaffeien und Umgebung, fest und ist überzeugt, dass die Ospoz AG sich längerfristig wohl dazu entschliessen muss, die Anlage zu überdachen, um wetterunabhängig zu werden.

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