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Angewandte Forschung erfordert Konzept

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Die Freiburger Fachhochschulen verfügen bei der anwendungsorientierten Forschung nicht über die gleiche Tradition wie die Universitäten mit ihrer Grundlagenforschung. Fachhochschulen gibt es in Freiburg seit den 1990er-Jahren und ihre Forschungstätigkeit ist noch nicht fest verankert. Deshalb existiert auch kein Konzept für deren Finanzierung.

Diese Erkenntnisse nennt der Staatsrat in einer Antwort auf ein Postulat der Grossräte Solange Berset (SP, Belfaux) und Roland Mesot (SVP, Châtel-St-Denis). Der Staatsrat ist deshalb bereit, das Postulat anzunehmen. Er will die aktuellen Geldflüsse prüfen und sie als Grundlage für ein Finanzierungskonzept nehmen.

Die Forderung von Berset und Mesot nach Schaffung eines Fonds über 50 Millionen Franken wehrt der Staatsrat aber vorerst ab. Wie er schreibt, existieren in Freiburg bereits die nötigen Instrumente zur Finanzierung der Forschung an den Fachhochschulen. Diese hätten seit zwei Jahren die Möglichkeit, für sich selbst Fonds zu eröffnen. Drei der vier Fachhochschulen haben heute einen solchen Fonds. Das Gesetz verlangt ferner, dass 20 Prozent der Lehrtätigkeit für die Forschung aufgewendet werde. Aus diesem Grund erachtet es der Staatsrat derzeit als nicht angebracht, zusätzlich einen gemeinsamen Fonds für alle Hochschulen zu schaffen.

uh

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