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Angriffiger Folk-Rock

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«Louise Attaque» im Fri-Son

Louise Attaque tritt pünktlich um 23 Uhr im Fri-Son auf die Bühne und beginnt mit dem Titelsong «Comme on a dit» ihres neuen Albums. Gekleidet in Jeans und T-Shirt spielen sie konzentriert und ernst einen Song nach dem anderen. Ausser «merci» und «ça va, Fribourg?» unterhalten sie sich nicht mit dem Publikum. Doch die Zuschauer stört dies nicht, sie sind beeindruckt von ihrer Band, singen und klatschen mit. Vor allem bei den Stücken des ersten Albums «Louise Attaque» sind die Leute nicht mehr zu halten. Es ist ein junges und gemischtes Publikum, vereinzelt trifft man auch ältere Leute an.

Bei dieser Stimmung ist es gut vorstellbar, dass Louise Attaque ohne weiteres viel grössere Musikhallen füllen könnte. Doch bevorzugen die Bandmitglieder kleinere Clubs, um nicht zu unnahbaren Stars zu werden. Trotz ihrem Erfolg sind sie bescheiden geblieben. So unterbricht der Sänger einmal den tosenden Applaus mit seiner Trompete, um den nächsten Song zu beginnen, als wäre ihm der nicht enden wollende Jubel unangenehm.

Harmonischer
Folk und Rock

In ihrer Musik vermischen sie harmonisch Folk und Rock. Ihre poetischen, überlegt geschriebenen Texte drücken Gedanken über Beziehungen in der Liebe aus, die meist am Zerbrechen sind. Doch gibt es immer einen Ausweg und eine Lösung. So ist die Musik wehmütig und gleichzeitig fröhlich, tanzend und leicht mit vielen schnellen Passagen. Die Violine beherrscht die Melodie, und die Stimme des Sängers Gaëtan drückt die Gefühle aus.

Zweimal verschwindet Louise Attaque von der Bühne, um sich vom stürmischen Klatschen und Rufen wieder auf die Bühne holen zu lassen. Das Konzert dauert zwei Stunden und endet mit dem Song «La ballade de basse», bei dem die Band noch einmal ganz aufdreht und sich völlig verausgabt. Am Ende geben sich Louise Attaque genauso wortkarg wie während des ganzen Konzerts. Mit einem «merci» und unter stürmischem Beifall verlassen sie die Bühne.

Ein bisschen Bandgeschichte

Die Bandmitglieder bilden eine Einheit, die sich in ihrer Musik widerspiegelt. Gaëtan Roussel (Gesang und Gitarre), Arnaud Samuel (Violine), Robin Feix (Bass) und Alexandre Margraff (Schlagzeug) sind gute Freunde. Als Gaëtan, Robin und Alex mit 17 Jahren die Band Caravage gegründet hatten und vier Jahre später einen Violinisten suchten, der ein Gemisch aus Nick Cave, Tom Waits und Catherine Lara sein soll, meldete sich Arnaud. Nach Robins Einfall tauften sie sich auf Louise Attaque um. Inspirieren liess er sich von seinen Vorbildern, den Violent Femmes, einer Band aus Amerika. So steht Louise für Femmes und Attaque für Violent. Der Sänger der Violent Femmes, Gordon Gano, ist heute der Manager und Produzent von Louise Attaque.

Ihr erstes Album «Louise Attaque» erschien im April 1997. Das Radio OUI FM spielte ihre Songs, und sie verbuchten zahlreiche Erfolge. Innert zwei Jahren traten sie bei dreihundert Konzerten auf. Mit ihrem zweiten Album «comme on a dit», dass im Januar 2000 herausgekommen ist, sind sie nun für fünf Monate auf Tournee durch Frankreich, die Schweiz und Belgien. Das Konzert im Fri-Son war ihr drittes in der Schweiz. Vorher haben sie in Genf in ausverkauften Clubs gespielt.

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