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Angst ist unbegründet

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Ein Ja gehört auf den Stimmzettel, wenn am 5. Juni über das Gesetz über die Fortpflanzungsmedizin abgestimmt wird. Obwohl im vergangenen Jahr der entsprechende Verfassungsartikel von Volk und Ständen deutlich angenommen wurde, haben religiös inspirierte Kreise gegen das Ausführungsgesetz das Referendum ergriffen. Während die CVP Schweiz ein Ja empfiehlt, votiert die Freiburger CVP für ein Nein. Ihre Ablehnung stützt sich mehr auf ein diffuses Gefühl von unerfüllter Ethik und von mangelnder Religiosität als auf klare, fassbar rationale Überlegungen. So schwirrt in den Köpfen der Gegner das Angstbild von Designerbabys herum, obwohl das Gesetz streng formuliert ist und solche Missbräuche ausgeschlossen sind. Und wer den Ärzten nicht glaubt und meint, das Gesetz werde einfach umgangen, dem ist entgegenzuhalten, dass die Schweiz ein Rechtsstaat ist und Gesetze eingehalten werden müssen. Voilà!

Als weiteres Argument für ein Nein wird angeführt, dass unter dem neuen Gesetz Kinder mit angeborenen Missbildungen schlechter behandelt würden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir ungesund geborene Kinder nur dann korrekt behandeln, wenn sie in einer Vielzahl auf die Welt kommen. Diese Meinung ist so falsch, dass selbst das Gegenteil nicht richtig ist. Die Natur kann sich in der Anordnung des menschlichen Erbgutes irren. Die gleiche Natur hat uns aber die wissenschaftliche Erkenntnis geliefert, das medizinisch korrekt zu korrigieren. Warum sollen wir diese Chance nicht wahr-nehmen und so versuchen, menschliches Leid zu verhindern? Das zu unterlassen, würde heissen, einem religiösen Fatalismus das Wort zu reden. Und das sollte doch verhindert werden. Und noch ein Letztes: Es sind die Eltern, Vater und Mutter, die entscheiden, ob ein «havarierter» Embryon ausgetragen wird oder nicht.

Darum ist dem Freiburger Souverän zu empfehlen, für ein möglichst gesundes Leben Ja zu sagen und dem Kulturkampf im Reagenzglas eine klare Abfuhr zu erteilen.

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