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Ani and the Flowers geben Vollgas

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«Die Arbeiten haben lange gedauert», erzählt die Sängerin Anja Aerschmann über das neue Album von Ani and the Flowers for Kids. «Mit zwei kleinen Kindern fehlt die Zeit für Musik manchmal.» Noch knapper sei die Zeit, weil ihr Mann ebenfalls in der Band spiele. «Während der Probe die Kinder beim Mann lassen geht also nicht.» Es sei schliesslich der Moment gekommen, an dem die Band einen Termin für die Plattentaufe festgemacht hätte–noch bevor das Album fertig gewesen sei. «Etwas Druck hat uns gut getan», erzählt Anja Aerschmann, «so konnten wir am Ende noch einmal Vollgas geben.» Passend dazu der Titel des neuen Albums: «Vougas».

 Nach «Guggelisturz» 1 und 2 ist es die dritte CD von Ani and the Flowers mit Kinderliedern. «Das Konzept des neuen Albums unterscheidet sich von den Vorgängern. Deshalb trägt es einen anderen Titel.» Die Lieder der ersten beiden Veröffentlichungen seien stark an Kinderbücher angelehnt gewesen. Wie zum Beispiel die Geschichte über den bunt karierten Elefanten Elmar aus dem gleichnamigen Kinderbuch von David McKee. «Im Gegensatz dazu sind die neuen Lieder alle meiner Fantasie entsprungen», sagt Anja Aerschmann. Oder auch der Fantasie des Publikums: «Nach einem Auftritt habe ich Post von einem Jungen bekommen, der gerne ein Lied über einen Traktor gehört hätte.» Seine Eltern hätten deshalb einen Text über einen Traktor geschrieben. «Ich habe nur noch die Melodie dazu gemacht», erzählt die Kindergärtnerin.

Immer mehr Anfragen

Anja Aerschmann hatte ihre Musikkarriere als Singer-Songwriterin begonnen. Ihr Umschwenken auf Lieder speziell für Kinder habe sich zufällig ergeben. «Ich hatte die Lieder über Bilderbücher eigentlich für mich oder andere Kindergärtnerinnen aufgenommen.» Doch die Nachfrage sei so gross gewesen, dass sie bald auch Anfragen für Konzerte erhalten habe. «Das Feedback war so positiv, dass wir beschlossen weiterzumachen.» Der Erfolg gebe ihnen recht: «Es kommen immer mehr Anfragen.»

Hinzu komme, dass es ihr gefalle, für Kinder auf der Bühne zu singen: «Bei Kindern weiss ich immer, woran ich bin.» Erwachsene liessen sich hingegen schlecht einschätzen, wenn sie vor der Bühne stehen. «Die Kinder sind oft bereits vor dem Konzert aufgeregt und können es kaum erwarten.» Und wenn es dann losgehe, gebe es kein Halten mehr. «Wir müssen aber auch richtig Gas geben, um sie bei Laune zu halten.» Denn so schnell das Interesse geweckt sei, so schnell sei ein Kind wieder von anderen spannenden Dingen abgelenkt. «Gerade an Kinderfestivals mit Hüpfburgen und Ständen mit Glacé passiert das schnell.»

Nerven der Eltern schonen

Trotz vieler Konzertanfragen sei es nicht immer einfach, mit Kindermusik erfolgreich zu sein. «Wir bekommen einen Stempel aufgedrückt», erzählt Anja Aerschmann. Erwachsene würden oft einen Bogen um solche Musik machen, und Radiostationen berücksichtigten Kindermusik kaum.«Uns ist es wichtig, dass es auch den Eltern gefällt.» Als Mutter von zwei Kindern verstehe sie Eltern, die es leid seien, nervige Musik zu hören. «Wir probieren immer, ein bisschen rockige Elemente hineinzubringen.»

 Nach der Plattentaufe im Schloss Überstorf folgen weitere Konzerte. «Wir haben bereits Anfragen bis im Dezember 2017.» Es bleibt für sie also nicht mehr viel Zeit übrig für andere Projekte neben Kindergarten und Familie. Trotzdem bleibt Musik weiterhin ein Thema für Anja Aerschmann.

Schloss,Überstorf. So., 8. Mai, Brunch ab 10 Uhr, Konzert ab 11.30 Uhr. Reservation: www.info@schlossueberstorf.ch

«Mit zwei kleinen Kindern fehlt die Zeit für die

Musik manchmal.»

Anja Aerschmann

Sängerin Ani and the Flowers

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