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+ Anita Spicher, Freiburg, früher Überstorf

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Anita Spicher kam am 26. Januar 1945 als Tochter des Dominik Spicher und der Käthi, geborene Schneuwly, zur Welt. Sie war das zweite von sieben Kindern. Auf dem elterlichen Bauernhof im Hinterdorf in Überstorf hat sie ihre Kinder- und Jugendjahre verbracht und lernte im Kreis der Familie das Miteinander- und Füreinander-Dasein, das Teilen und die Rücksichtnahme und seinen Beitrag zu leisten zum Wohl aller.

Nach der Schulzeit hat sich Anita Spicher an der Frauenschule in Bern zur Handarbeitslehrerin ausgebildet. Nebenbei hat sie bei ihrer Tante Lina in deren Mercerie-Laden in Bümpliz ausgeholfen. Ihre erste Stelle war für zwei Jahre in Steckborn. Dann war sie kurz an der Primarschule Bösingen tätig und begann 1968 an der deutschsprachigen Sekundarschule Gambach in Freiburg. Anfänglich unterrichtete sie auch Seminaristinnen, später Orientierungsschüler. Während 39 Jahren hat sie da ihren Beruf ausgeübt. Sie war eine begeisterte Lehrerin und fand leicht den Draht zu den jungen Leuten. Eine besondere Herausforderung war für sie die Integration der Buben in den Unterricht, die sie absolut befürwortet hat. Sie sei immer gerne zur Schule gegangen, sagte sie im Rückblick. Anita Spicher schätzte auch Freizeit und wusste sie gut zu gestalten. Sie liebte die Natur und fand bei Spaziergängen und Wanderungen Abwechslung vom Berufsalltag. Sie besuchte gerne Museen, Theater und Konzerte; an den Bregenzer Freilichtspielen war sie mehrere Male dabei.

Etwas, das ihr besonders Freude bereitete, war das Reisen. Viele Städte Europas hat sie kennengelernt. Unvergesslich war die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn, und ein Höhepunkt war die Reise durch den Iran mit dem Reporter Werner Van Gent.

Anita Spicher hatte eine gute Gesundheit und eine positive Lebenseinstellung. Mit 60 Jahren ging sie in Pension. Die anhaltende Müdigkeit waren die Anzeichen einer Blutkrankheit, die dann diagnostiziert wurde. Sie blieb die aufgestellte, interessierte Frau, die das Leben meisterte und mit der veränderten Situation umzugehen wusste.

Als gläubige Frau sah Anita Spicher das Leben hineingenommen in das Geheimnis Gottes. In Gebet und der heiligen Messe fand sie Orientierung und Kraft für ihren Weg, der unerwartet zu Ende ging. Ihr Bruder Peter holte sie auf dem Weg zu ihrer Schwester Monika im Schönberg in Freiburg ab, als ihre Kräfte versagten. Sie verstarb am späten Dienstagabend, 29. Dezember 2015, im Inselspital in Bern, umgeben von ihren Geschwistern. Eing.

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