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Anliegen der Jungen ernst nehmen

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Seit kurzem gibt es in Überstorf eine Jugendkommission

Die Gründung der Jugendkommission geht auf einen Antrag aus der Gemeindeversammlung vor rund einem Jahr zurück. Die CVP Überstorf hatte damals den Anstoss gegeben, um das Ideenpotential der jungen Gemeindemitglieder zu nutzen und sie aktiv in die Entscheidungsfindung miteinzubeziehen.

Der Gemeinderat hat das Anliegen geprüft und für gut empfunden. Als weiterer Schritt wurde deshalb im Gemeinde-Informationsblatt ein Aufruf gestartet, um interessierte Mitglieder für die Kommission zu suchen.

Jugendliche, Kirchen, Gemeinde,
Eltern und Lehrerschaft vertreten

Bereits an der letzten Gemeindeversammlung konnte Ammann Franz Gnos verkünden, dass sich die Kommission unter der Leitung von Gemeinderätin Marie Müller konstituiert hat.

In der siebenköpfigen Gruppe sind zwei Jugendliche vertreten, je ein Mitglied der beiden Kirchen, ein Vater als Elternvertretung sowie eine Kindergärtnerin als Delegation der Lehrerschaft.
Die Jugendkommission hat sich zum Ziel gesetzt, Anlaufstelle für Jugendliche jeden Alters zu werden, ihre Ideen zu sammeln und allfällige Projekte auf ihre Durchführbarkeit zu diskutieren.
Die Kommission ist dem Gemeinderat in beratender Funktion unterstellt. Dieser entscheidet schlussendlich, ob und in welcher Form eine Idee verwirklicht wird – vor allem, wenn mit finanziellen Konsequenzen zu rechnen ist.

Ideen von Jungen ernst nehmen

«Wir wollen ein offenes Ohr für die Jugendlichen und ihre Anliegen haben», erklärt Kommissionspräsidentin Marie Müller – selbst Mutter von zwei Kindern – in einem Gespräch mit den FN. Man wolle auf die Bedürfnisse der Jungen eingehen und ihre Ideen ernsthaft diskutieren und nicht von vorneherein abblocken. Die Gemeinderätin hofft, dass durch die jugendliche Zusammensetzung der Kommission die Hemmschwelle für die «Kunden» tief genug ist. Denn einerseits will man zwar selbst aktiv werden, andererseits hofft man natürlich auch, dass viele Anstösse aus dem Kreis der Betroffenen selbst kommen.

Konkrete Aktionen wie etwa eine Filmvorführung oder ein Themenabend «Jugendliche und Internet» sowie Anlässe zu speziellen Themenbereichen, zum Beispiel im Präventionsbereich, gehören zum Wirkungsgebiet der Jugendkommission, ebenso die Organisation des Ferienpasses, der momentan noch von der Kulturkommission betreut wird.

Ein paar Lücken

Marie Müller gibt zu, dass das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche in Überstorf ein paar Lücken aufweist. Auf sportlicher Ebene ist das Angebot allerdings sehr reichhaltig, fast für jedes Alter und jede Richtung wird etwas angeboten und von den Jungen auch häufig genutzt. Dann gibt es noch den Musikverein; darüber hinaus fehlt es aber an Beschäftigungsmöglichkeiten und Treffpunkten.

Während die Jungwacht schon vor einigen Jahren verschwunden ist, hat der Blauring mangels Interesses von Mitgliedern und Leitern vor rund zwei Jahren zugemacht. Einige Jugendliche im OS-Alter halten sich im Jugendraum in Wünnewil oder Flamatt auf, für viele ist die «Insider Party Factory» momentan sehr in, wie Marie Müller ausführt. Der Wunsch nach einer Skateboard-Bahn wurde verschiedentlich geäussert, ist aber aus finanziellen Gründen noch nicht konkretisiert worden.

In der Aufbauphase

Es gibt also noch einige Themen, die in derJugendkommission diskutiert werden können. «Wir sind erst am Anfang, stehen aber voll dahinter», betont Marie Müller. Ihr ist es auch ein Anliegen, mit den umliegenden Gemeinden bzw. Jugendkommissionen in Kontakt zu kommen und allenfalls gewisse Projekte gemeinsam zu verwirklichen.

Um ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit näher vorzustellen, wird die Jugendkommission sich im März im Gemeinde-Informationsblatt vorstellen.

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