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Anonyme Gruppe aus Plasselb macht mit Flyer gegen Fusion mobil

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Fünf Tage vor der Abstimmung über die Fusion zwischen den Gemeinden Brünisried, Oberschrot, Plaffeien, Plasselb und Zumholz flatterte den Bürgerinnen und Bürgern von Plasselb gestern ein Flugblatt ins Haus. Darauf wirbt die «Bürgergruppe Pro Plasselb» für ein Nein zur Fusion. Wer hinter der Gruppe steckt, ist nicht ersichtlich. Der pensionierte Primarlehrer Xaver Ruffieux bestätigte gestern hingegen Recherchen der FN, wonach er hinter der Aktion steckt. Er habe noch die letzten Unentschlossenen überzeugen wollen, erklärt er auf die Frage, weshalb er erst wenige Tage vor der Abstimmung aktiv werde. Die Bürgergruppe bestehe «aus zwei, drei Personen». «Ich denke, die Plasselber wissen schon, wer dahinter steckt», erklärt Xaver Ruffieux den Entscheid, das Flugblatt mit anonymem Absender zu verschicken. Er habe sich bereits an der Infoveranstaltung in Plasselb gegen die Fusion ausgesprochen.

Nachdem vor zwei Wochen in Brünisried ein Flugblatt kursierte, mit dem der pensionierte Lehrer Peter Haymoz für ein Nein zur Fusion warb (die FN berichteten), ist dies nun die zweite Aktion von Gegnern der Fünferfusion im Sense-Oberland.

«Dorf ist zweigeteilt»

Den Plasselber Ammann Hervé Brügger hat dieses Flugblatt nicht überrascht, wie er auf Anfrage erklärt. Denn Plasselb sei in der Fusionsfrage zweigeteilt, so Brügger. «Es wird spannend am Sonntag», ist er sich sicher. Vor allem die jungen Bürgerinnen und Bürger seien nun gefordert, an die Urne zu gehen und über ihre Zukunft zu entscheiden. «Es steht viel auf dem Spiel.»

Besser vorher diskutieren

Otto Lötscher, der Präsident der Arbeitsgruppe Fusion und Ammann von Plaffeien, blickt ebenfalls gespannt auf den Urnengang am kommenden Sonntag. «Ich hoffe, dass die Leute weitsichtig überlegen», sagt er. Er bedauert, dass so kurz vor dem Termin noch anonyme Schreiben verschickt werden. «Schade, dass man sich nicht richtig informiert und die Chance nicht wahrgenommen hat, am letzten Informationsabend in Plaffeien offen darüber zu diskutieren», sagt Otto Lötscher.

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