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«Anpassung im Zeichen des Klimawandels»

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Der Wald im Kanton Freiburg soll besser vor den Folgen des Klimawandels und Schadorganismen geschützt werden. Mit 90 zu einer Stimmen sagte der Grosse Rat gestern Ja zu einer entsprechenden Änderung des Gesetzes über den Wald und den Schutz vor Naturereignissen.

Die Gesetzesrevision lockert unter anderem die Regeln zu den Bewirtschaftungsstrukturen. So wird die Zusammenlegung von Betriebseinheiten erleichtert, die als eigentliche Forstbetriebe funktionieren. Auch die Aufnahme von Privatwaldeigentümern in die Betriebseinheiten wird gefördert. Sie bleibt aber freiwillig. Weiter ist vorgesehen, eine Konsultativkommission für den Wald einzusetzen. Sie hat den Auftrag, die Umsetzung der Ziele der kantonalen Waldrichtplanung zu kontrollieren.

Die Beratungen zu diesem Gesetz begannen bereits vorgestern und zogen sich mit zwei Lesungen über zwei Sitzungstage hin – obwohl das Geschäft grundsätzlich unumstritten war und sich sämtliche Frak­tionen für ein Eintreten auf die Vorlage ausgesprochen hatten.

«Wir begrüssen diese Anpassung im Zeichen des Klimawandels», sagte Simon Bischof (SP, Ursy) im Verlauf der Eintretensdebatte. Antoinette de Weck (FDP, Freiburg) sprach von einer schlicht notwendigen Anpassung an die gesetzlichen Vorgaben des Bundes. Bertrand Gaillard (CVP, La ­Roche) lobte die angestrebte ­«Verbesserung der Wald­strukturen».

Philippe Demierre (SVP, Esmonts) schätzte den waldpolitischen Ansatz des Gesetzes­projekts, warnte aber vor einer zu starken Zentralisierung auf Verwaltungsebene. Und gemäss Sylvie Bonvin-Sansonnens (Grüne, Rueyres-les-Prés), die im Namen der Mitte-links-Grün-Fraktion sprach, muss «alles, was im Wald passiert, auch entsprechend koordiniert werden».

Im Laufe der Detailberatung scheiterte ein Änderungsantrag von Yvan Hunziker (FDP, Semsales) mit 19 gegen 75  Stimmen, der eine «weniger restriktive» Regelung bei den Wald-Velowegen gefordert hatte. Auch Philippe Demierre scheiterte mit seinem Änderungsantrag, der eine andere Regelung bei Übertretungen der Waldgesetzgebung verlangt hatte, mit 23 zu 71 Stimmen.

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