Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Anschluss nicht verpassen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Informatik an den Freiburger Schulen

Die klare Annahme des Postulates bedeutet nicht, dass in den Freiburger Schulen in Sachen Informatik bislang nichts geschehen ist. Francis Moret (sp, Murten) und Beat Vonlanthen (cvp, St. Antoni) haben aber bereits im Jahre 1997 ein Konzept für den Informatik-Unterricht gefordert. Dieses liegt nun mittlerweile vor und wurde vom Staatsrat auch verabschiedet. Wie Erziehungsdirektor Augustin Macheret gestern erklärte, soll der Unterricht der Informations- und Kommunikationstechnologien in alle Fächer integriert werden. Dabei beruhe die Integration auf drei Säulen: Grund- und Fortbildung der Lehrpersonen;Unterstützung der Lehrkräfte am Arbeitsort durch kompetente Kollegen sowie die Ausrüstung (PC, Internet-Anschluss usw.).

Finanzierung regeln

Wenn nun Francis Moret und Beat Vonlanthen gestern erneut einen Vorstoss machten, so deshalb, weil sie möchten, dass die gesetzlichen Grundlagen für die Finanzierung des Konzeptes geschaffen werden. «Wir können nicht länger zuwarten», gab Beat Vonlanthen zu bedenken. Seiner Ansicht nach handelt es sich um eine Schlüsselqualifikation, die sich die Schülerinnen und Schüler aneignen, wenn sie sich in den Informations- und Kommunikationstechnologien auskennen. Nach seinen Worten geht es um die Konkurrenzfähgikeit der Freiburger Jugend auf dem Arbeitsmarkt.

Beat Vonlanthen hielt weiter fest, dass das Konzept bei den Schulen und Gemeinden längst in Vernehmlassung sein sollte. Mit der Annahme des Postulates erwartet er denn auch nicht einfach einen Bericht des Staatsrates, sondern einen «Erfolgsbericht über die Umsetzung des Konzeptes».
Francis Moret gab zu bedenken, dass das Wort «Internet» vor 10 Jahren noch nicht existierte. Er wies so auf die rasante Entwicklung auf diesem Gebiet hin. Sie schreitet so schnell voran, dass nach seinen Worten heute in der Schweiz rund 15000 Informatik- und Kommunikations-Spezialisten fehlen.
«Wir brauchen Geld, nicht einen neuen Bericht», betonte der DSP-Sprecher Cédric Castella, der befürchtet, dass die Schweiz den Anschluss verpasst. «Die Schweiz muss Gas geben, will sie nicht auf der Strecke bleiben», mahnte er.

Mehr zum Thema