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Anstelle der Ställe sechs Terrassen?

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Alte Stallungen am Walriss sollen im Frühling abgerissen werden

Bereits seit mehreren Jahren ist der Abriss der alten Stallungen am Walriss ein Thema. Die Rede war etwa von einem Freiluftausstellungsareal für das Kunsthistorische Museum (vgl. FN vom 16.5.1997). Soweit ist es jedoch bisher noch nicht gekommen: «Wir wollten warten, bis die Studentenwohnheime oberhalb der Stallungen zu Ende gebaut waren», erklärt Jean-Marc Schaller vom städtischen Bauamt die Verschiebung des Vorhabens gegenüber den FN. Jetzt sollen anstelle der alten Ställe noch dieses Jahr sechs mit Kies bedeckte Terrassen mit jeweils vier Bäumen das Licht der Welt erblicken.

Zur Ausstellungsfläche prädestiniert

Wie dies schon früher geplant war, soll auch der jetzt einzurichtende Park mitunter Ausstellungen im Freien dienen: «Wir haben mit der Stiftung für die Ausweitung des Kunsthistorischen Museums zusammengearbeitet, und das Museum dürfte so durchaus ein paar Ausstellungen organisieren», sagt Jean-Marc Schaller. Beim Park werde es sich jedoch um eine normale öffentliche Anlage handeln.

Die Stadt Freiburg, der das Grundstück wie auch die Ställe gehören, und die Stiftung für die Ausweitung des Kunsthistorischen Museums haben als Architekten Michel Waeber engagiert, der sich schon in früheren Jahren mit der Angelegenheit beschäftigt hatte.

«Carpinus betulus» im
November anzupflanzen

Noch bis zum 17. März liegt das Abriss- und Parkbaugesuch auf. «Sobald wir die Erlaubnis für den Abbruch der Stallungen haben, legen wir damit los», erläutert Jean-Marc Schwaller. Spätestens im Mai soll das alte Gemäuer verschwunden sein, und im Sommer dürfte die Arbeit bis auf die Anpflanzung der Bäume (24mal «carpinus betulus»), welche im November erfolgen soll, erledigt sein. Die Kosten für den Abriss der zerfallenden Einrichtungen werden auf 40000 Franken geschätzt, die darauffolgenden «Umgebungsarbeiten» für die Anlage sollen sich laut Plan auf rund 260000 belaufen.

Wird dem Gesuch Folge geleistet, werden sich neben der Tatsache, dass Terrassen die Ställe ersetzen, noch einige andere Dinge ändern. Geplant ist jedenfalls zwischen den Terrassen und der Strasse ein Gehsteig, so dass die Fussgängerinnen und Fussgänger vielleicht schon bald den Walriss auf beiden Strassenseiten ungefährdet rauf- und runterwandern können. Zudem soll der Brunnen in der Ecke zwischen Walriss und Murtengasse leicht in Richtung Murtengasse verschoben werden. Einsprachen gegen das Gesuch werden laut Jean-Marc Schaller keine erwartet.

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