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Antiquitäten und Kuriositäten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Besucher einer Brocante sind so facettenreich wie das Angebot selber: Da gibt es den Raritätenjäger, der wie von unsichtbaren Fäden gezogen durch die Gänge wandelt und sich dann zielstrebig auf das Objekt seiner Begierde stürzt. Der Brocante-Stammgast weiss, wie man mit den Verkäufern umspringen muss. Er feilscht gekonnt und kommentiert gern mit fachmännischer Miene die ausgelegte Ware. Für die Nostalgikerin bedeutet ein Gang durch die Brocante eine Rückkehr in die gute alte Zeit. Gern kauft sie sich ihr Lieblingsstück, das sich zu Hause auch gut machen wird.

An der Brocante in Freiburg konnte man an diesem Wochenende aber nicht nur die Besucher beobachten, sondern vor allem auch ein breites Warenangebot bewundern, anfassen und gegebenenfalls nach Hause nehmen.

Zu sehen gab es unter anderem Modellflugzeuge, Lampen oder auch kistenweise Schallplatten. Zwei Frauen arbeiteten sich in flinkem Tempo durch eine Schachtel alter Postkarten. «Ich suche nach speziellen Briefmarken», erklärte die eine Dame, die aus Marly hergekommen war und freudig ihre ersten Trouvaillen zeigte. «Das ist verrückt», ereiferte sich ein junger Mann nicht weit von ihr, «all diese Dinge haben eine Geschichte. Werfen wir sie weg, dann ist sie verloren.»

Dass Geschichte nicht nur schön, sondern auch gruselig sein kann, erlebt man an einer Brocante ebenfalls. «Wer so was wohl kaufen will?», fragte eine Dame ihren Begleiter und zeigte verstohlen auf ein Abzeichen der nationalsozialistischen Waffen-SS, das neben einem nationalsozialistischen Parteiabzeichen lag.

Eher Vintage als Bauernbuffet

Nebst vielen Kleinigkeiten wurden auch ein paar antike Möbel ausgestellt. «Der Markt hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert», erklärt ein Aussteller aus Lausanne. Er hatte eine breite Auswahl mitgenommen: antike Kommoden, einen Tisch aus den Sechzigern und eine Liege im Corbusier-Stil. «Vintage verkauft sich gut, aber auch kleinere antike Möbel, die dementsprechend billig sind», fügt er an. «Vergessen Sie die klassischen Freiburger Schränke, für die kriegt man bloss noch einen Bruchteil des früheren Preises.»

Bilanz

Erfolg für die erste Durchführung

Die Veranstalter sind zufrieden mit dem Besucheraufmarsch an der Brocante im Forum Freiburg. Es seien zwar etwas weniger als die 5000 erwarteten Besucher gekommen, für die erstmalige Durchführung des Anlasses seien die Zahlen aber dennoch sehr erfreulich, schreiben sie in einem Communiqué. Zudem seien die Rückmeldungen der 160 Aussteller mehrheitlich sehr positiv gewesen.

ko

 

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