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+ Antoinette Andrey-Gut, Düdingen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Antoinette Andrey-Gut wurde am 25. Juni 1937 als erstes von drei Kindern in Zell, Kanton Luzern, geboren. Die Eltern Anton und Lina Gut-Koch betrieben zu dieser Zeit eine kleine Landwirtschaft in der Gemeinde Willisau. Die Kindheit verbrachte Antoinette Andrey in Wolhusen und Rickenbach bei Beromünster, wo sie auch die Schule besuchte. 1953 zog die Familie nach Kastels bei Düdingen und bewirtschaftete das landwirtschaftliche Gut der Kaplanei St. Wolfgang. Als junge Frau unterstützte Antoinette Andrey-Gut ihre Eltern auf dem Bauernbetrieb und war ebenfalls bei einer Familie in Bürglen als Haushaltshilfe tätig. Später, 20-jährig, arbeitete sie im Laden des Kanisiusverlags an der Hängebrückstrasse in Freiburg.

1960 schloss Antoinette mit Hermann Andrey aus Balliswil den Bund fürs Leben. Dem Paar wurden fünf Kinder geschenkt. Vom ersten Heim an der Rue du Nord in Freiburg ging es weiter nach Mariahilf und später nach St. Wolfgang, wo sie den örtlichen Spezerei-Laden führte und mit den Erträgen zum Unterhalt der Familie beitrug.

Antoinette Andrey engagierte sich mit Herzblut für das im Jahre 1966 gegründeten Unternehmen und sicherte mit ihrer Menschenfreundlichkeit massgeblich den Erfolg. Fünf Kinder, Haushalt, administrative Aufgaben und Botengänge für die Firma liessen keine Zeit für Langeweile. Der Kontakt mit Menschen war für Antoinette Andrey das Lebenselixier. Die Freizeit verbrachte sie mit Freundinnen, im Kreise der Jahrgänger bei einem Tanz und beim Jass mit den Gewerbefrauen. Als gläubige Christin vertraute sie auf Gott und auf die Fürsprache der Jungfrau Maria. Sie unternahm manche Fusswallfahrt von Düdingen nach Bürglen. Noch über ihre Pensionierung hinaus war sie täglich im Betrieb anzutreffen, interessierte sich für das Geschehen und bot Hand wo nötig. Im vergangenen Herbst wurde ein Tumor festgestellt, der erfolgreich entfernt werden konnte. Die darauffolgende Chemotherapie versprach anfänglich Erfolg, wurde aber für den erschöpften Körper zu viel und musste aufgegeben werden. Spitalaufenthalt und Erholung zu Hause wechselten sich ab. Eine letzte Erholungsphase zu Hause im vergangenen Juni genoss sie in vollen Zügen. Von Freunden und Nachbarn betreut, war es ihr vergönnt manch schönes Gespräch zu führen und kleine Spaziergänge zum Grab ihres im letzten Herbst verstorbenen Gatten zu unternehmen.

Erneute Beschwerden machten Anfang Juli einen weiteren Spitalaufenthalt nötig. Im Spital Tafers wurde sie vom Personal und WaBe betreut. Mit den hl. Sakramenten der Kirche versehen, gab sie am 2. August ihre Seele dem Schöpfer zurück. Eing.

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