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Anton Neuhaus-Klaus, Tentlingen

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Anton Neuhaus-Klaus erblickte am 5. Oktober 1934 das Licht der Welt. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten erlebte er mit seinen Eltern Elisabeth und Bernhard Neuhaus und den 15 Geschwistern eine glückliche Kindheit und Jugend. Nach der Schulzeit in Giffers absolvierte er die Berufslehre als Automechaniker. Danach besuchte er die Rekrutenschule und wurde an der Polizeischule aufgenommen.

Im September 1962 führte er seine geliebte Rosemarie Klaus aus Oberschrot vor den Traualtar. Im Dezember 1963 wurde ihr Sohn Bruno geboren und 1966 folgte die Tochter Claudia.

1988 verabschiedete sich die kleine Familie von der Stadt und zog zuerst nach Giffers. Anton Neuhaus’ Herz schlug für die Musik: Er war Ehren­mitglied im Cäcilienchor von Giffers-Tentlingen, Mitglied im Männerchor Saane­gruess und im Alterschörli. Das 1992 neu erbaute Eigenheim von Tochter und Schwiegersohn wurde auch das neue Nest von Anton und Rosemarie. 1991 wurde das erste Enkelkind geboren, drei Jahre später kam das zweite dazu. Mit viel Freude und Engagement halfen die beiden der jungen Familie.

Anton Neuhaus-Klaus war ein gläubiger Mensch, regelmässig besuchte er die Grotte in der Stersmühle, den Wallfahrtsort «Les Marches», Lourdes und einmal sogar die Papst-Messe im Vatikan.

1994 ging er in den wohlverdienten Ruhestand. Er genoss die Zeit und unternahm mit Rosemarie zahlreiche Ausflüge in die geliebten Berge. Eine grosse Verbundenheit bestand mit seinen Geschwistern; den regen und regelmässigen Austausch mit ihnen schätzte er sehr. Oftmals wurden dabei alte Erinnerungen aufgefrischt und darüber herzhaft gelacht. In Tentlingen war Anton Neuhaus-Klaus als oft gesehener Spaziergänger mit Hund bekannt. Stundenlang war er mit ihm unterwegs, und überall, wo jemand im Garten war, nahm er sich Zeit für einen Schwatz.

2012 wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Zwar konnte die Medizin helfen, aber schweren Herzens musste er alle Chöre verlassen. In den letzten zwei Jahren machte sich schleichend Alzheimer bemerkbar. Ein grosser Schicksalsschlag war der völlig überraschende Tod seiner geliebten Rosemarie vor drei Monaten. Am 1. November trat er in das Altersheim von Ulmiz ein. Am 22. November 2017 endete der Lebenskreis von Anton. Seine Kinder und Enkel vermissen ihn sehr, und die Lücke, die entstanden ist, kann niemals mehr geschlossen werden.

Eing.

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