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+ Anton Schaller-Waeber, Schmitten

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Toni wurde der Familie Peter und Rosa Schaller-Lehmann am 1. Oktober 1933 in die Wiege gelegt. Er erlebte seine Kinder- und Jugendzeit mit seinen beiden älteren Schwestern in Schmitten.

Früh bekam die Sigristenfamilie die harten Zeiten des Zweiten Weltkrieges zu spüren. Der Vater musste seiner Familie oft wochenlang fernbleiben, um seinen Wehrdienst zu leisten.

Die Arbeit des Vaters wurde kaum entlöhnt, so dass sich die Familie mit allen möglichen Gelegenheitsjobs durchschlagen musste. Diese Kindheitsjahre prägten Toni stark. Das Wohlergehen seiner Eltern und Schwestern lag ihm sehr am Herzen.

Die Primarschule besuchte er in Schmitten; das Kollegium in Freiburg. Als Einstieg ins Berufsleben entschied er sich für eine kaufmännische Lehre.

Er war ein sehr fröhlicher und geselliger Mensch, der die Gemütlichkeit liebte. In seiner Jugendzeit spielte er gerne Theater; auch hatte er Freude an der Musik und spielte deshalb eine kurze Zeit im Orchester «Rosita» und war als Klarinettenspieler Mitglied der Musikgesellschaft. Als Tafelmajor war Toni an Hochzeiten ein sehr gerne gesehener Gast.

Toni erlebte auch sehr schmerzliche Momente. Besonders der frühe Unfalltod seiner Schwester war ein grosser Schock für ihn und die Familie.

Seine Rekrutenzeit als Grenadier absolvierte er mit Stolz im schönen Tessin. Er arbeitete beim Bund in der Abteilung für Genie und Festung. 1964 konnte er so der Gemeinde Schmitten das Material für den ersten Kindergartenpavillon organisieren.

1958 lernte er seine zukünftige Gattin, Therese Waeber, kennen. Ihrer Ehe entsprossen drei Kinder.

1966 trat Toni der Eidg. Finanzkontrolle bei, wo er als Adjunkt sein Amt bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1996 mit vollem Engagement und Freude ausübte.

Trotz grossem Engagement im Beruf hatte er für seine Familie immer Zeit. Feiern im Kreise seiner Liebsten bedeuteten Toni alles.

Nach seiner Pensionierung unternahm er viele Reisen und Ausflüge. Besonders begeistert war Toni über die Reisen nach Kanada, USA und Alaska, welche er per Wohnmobil bereiste. Besondere Freude hatte er an seinen drei Enkelkindern. Ihnen widmete er viele Stunden als stolzer «Papa Toni».

In letzter Zeit litt Toni an Atembeschwerden, verursacht durch eine Bestrahlung im 1998. Plötzliche Augenprobleme machten ihm zu schaffen, so dass er medizinische Hilfe in Anspruch nahm. Die Behandlung ermüdete und entkräftete ihn. Nach einem kurzen Unwohlsein ist er am Sonntag, dem 3. Mai 2009, in seinem Heim still und friedlich eingeschlafen. Tonis Herzlichkeit, Güte und Liebe werden in guter Erinnerung bleiben. Eing.

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