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ARA Sensetal packt Grossprojekt an

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Die Elimination von Mikroverunreinigungen ist ein grosses Thema für die Abwasserreinigungsanlagen (ARA). Dies gilt auch für die ARA Sensetal, der 13 Berner und 14 Freiburger Gemeinden angeschlossen sind. Nachdem die Delegierten 2019 bereits die Ingenieurvergabe genehmigt hatten, bejahten sie am Dienstag die Finanzierung dieses Projekts. Nach den Worten von Geschäftsleiter Bernhard Hostettler werden elf Millionen Franken an Subventionen erwartet. Präsident Paul Keller beruhigte die Delegierten, dass für die restlichen fünf Millionen die Gemeinden nicht mit Mehrbelastungen rechnen müssten. «Wir haben in den letzten Jahren viel investiert. Unsere Anlage ist in Topzustand, so dass wir inskünftig weniger investieren müssen», ergänzte Hostettler. «Das Gesuch für den Bau der Anlage ist gegenwärtig beim Bundesamt für Umwelt», fuhr er fort, was bedeutet, dass der Baubeginn voraussichtlich etwa Mitte 2022 erfolgen kann. Die EMV-Anlage sollte jedoch 2025 in Betrieb genommen werden können. Und sie könnte nach seinen Worten auch für weitere Eliminationen ausgebaut werden.

Finanziell war 2019 für die ARA Sensetal ein gutes Jahr. Laut Finanzchef Owald Udry hat die ARA Sensetal 728 000 Franken investiert. Nach seinen Worten betrug der Nettoaufwand 2,24 Millionen Franken. Laut dem Geschäftsleiter hat die ARA Sensetal 2,2 Millionen Kilowattstunden Strom produziert, womit ein Selbstversorgungsgrad von 160 Prozent erreicht werden konnte – auch weil mehr Frischschlamm angefallen sei. Zudem konnten die Energiekosten gesenkt werden. Zum guten Finanzergebnis haben darüber hinaus die Leistungen des Personals an Dritte beigetragen, wie er ausführte. «So konnte ein Ertrag von 1,18 Millionen Franken erzielt werden, der vom Gesamtaufwand von 3,3 Millionen Franken abgezogen werden konnte», hielt er fest. Diese Leistungen sollen nach seinen Worten auch in diesem Jahr aufrechterhalten werden, auch wenn dies während des Lockdown kaum möglich war.

Wiederwahl

An der Versammlung in Bösingen wurden der Präsident Paul Keller, der Vizepräsident und Präsident der Betriebskommission, Norbert Sturny, sowie die Verbandssekretärin Ramona Krattinger für die Periode 2021 bis 2014 wiedergewählt. Dabei wurde betont, dass es wichtig sei, dass diese Personen mit ihren grossen Kenntnissen und Erfahrungen bezüglich der EMV weiterhin im Amt bleiben würden. Neue Kräfte hätten es schwer, sich in diese komplizierte Materie einzuarbeiten.

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