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Arbeiter von Prebeton sind in einen unbefristeten Streik getreten

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Der irische Mutterkonzern CRH will bis Ende Juni die Produktion der Element AG in Avenches einstellen. Die Gewerkschaften verlangen seit längerem einen Sozialplan für die 50 Arbeitnehmenden. Sie haben der Geschäftsleitung bis am Freitag Zeit gegeben, um einen solchen auszuarbeiten, wie Unia und Syna am Donnerstag mitteilten.

Die Belegschaft hat sich im Gegenzug verpflichtet, die Arbeit weiterzuführen – unter der Voraussetzung, dass die produzierten Güter im Betrieb bleiben. Die Gewerkschaften werfen nun der Geschäftsleitung vor, diese Abmachung gebrochen zu haben.

«Eine unglaubliche Aggression»

Aber was war geschehen? Am Mittwochabend hat die Geschäftsleitung der Element Integral SA, der Besitzerin der Prebeton, Mitarbeiter des Standortes Tafers beauftragt, Betonelemente aus der Fabrik in Avenches zu schaffen. Durch den unsachgemässen Umgang mit den Betonelementen sind diese gemäss Gewerkschaften beschädigt worden. Auch Gebäude und elektrische Leitungen seien durch das Verladen in Mitleidenschaft gezogen worden.

Diesen Akt der Geschäftsleitung bezeichnet der Gewerkschafter Armand Jacquier als «unglaubliche Aggression». Dies habe die Belegschaft in eine unhaltbare Situation gebracht. Deshalb habe die Betriebsversammlung einen unbefristeten Streik beschlossen.

Wie im Krieg

Der Geschäftsführer von Element, Christian Peter, kritisiert das Verhalten der Gewerkschaften. Sie würden sich verhalten, als ob sie im Krieg seien. Laut Peter liess er die Betonelemente holen, um die finanziellen Einbussen zu begrenzen. «Ein Streiktag kostet uns 70 000 bis 100 000 Franken», betont er. Die Geschäftsleitung strebe eine Mediation mit der Belegschaft an. Diese müssten aber Verständnis für die schwierige finanzielle Lage des Werks aufbringen. Die Verlagerung nach Tafers sei absolut notwendig. sda/Lib.

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