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Arbeitsgruppe will Kosten und Qualität im Beschaffungswesen zur Sprache bringen

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Letzte Woche hielt der Freiburgische Verband der Beauftragten des Baugewerbes seine Generalversammlung ab. Ein Thema, das die Versammlung beschäftigte, war die Vergabe der Planungsarbeiten beim Ausbau der Kantons- und Universitätsbibliothek sowie beim Bau der neuen Rechtsfakultät in Freiburg.

Zur Erinnerung: Bei beiden Projekten hatte dasselbe Berner Büro den Zuschlag für Planungsarbeiten erhalten, obwohl mehrere Freiburger Büros billiger waren. Drei der Freiburger Bewerber hatten daraufhin einen Rekurs eingelegt. Ebenfalls hatte der Verband der Beauftragten des Baugewerbes einen Brief an den Staatsrat geschrieben: Es sei erstaunlich, dass keiner der acht Freiburger Bewerber als besser oder zumindest gleich gut wie das Berner Büro eingestuft worden sei, hiess es darin. Weiter hatte der Verband den Staatsrat aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen (die FN berichteten).

Arbeitsgruppe bilden

Wie Jacques Spicher, Co-Präsident des Verbands, eine Information der FN bestätigt, hat mittlerweile eines der Büros seinen Rekurs zurückgezogen. «Zwei Rekurse sind aber noch aktiv.» Und diese Büros warteten bis heute darauf, Einsicht in die Argumente für die Verteilung der Punkte zu erhalten, so Spicher. Weiter habe der Verband wie jedes Jahr den Kantonsarchitekten zur Versammlung eingeladen. Dieser habe am Ende der Versammlung ein Treffen zwischen ihm sowie Vertretern des Freiburgischen Verbands vorgeschlagen. «Wir werden ihn treffen und die Punkte ansprechen, mit denen wir nicht zufrieden waren.»

Kantonsarchitekt Thierry Bruttin bestätigt auf Anfrage: «Wenn der Verband eine Arbeitsgruppe bildet, bin ich dafür offen, in dieser mitzuwirken.» Ziel sei eine Diskussion über das öffentliche Beschaffungswesen im Bereich der Architektur. Insbesondere gehe es darum, die Aspekte bezüglich Kosten und Qualität zur Sprache zu bringen. rb

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