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Arche-Ferien: Den Alltag mit Krebs für eine Woche hinter sich lassen

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Autor: Karin Aebischer

Raúl Quevedo ist neun Jahre alt. Vor rund einem Jahr stellten die Ärzte bei ihm einen Hirntumor fest und operierten den Jungen. Seither macht er eine Chemotherapie. Auch gestern wurde er ambulant behandelt – jedoch nicht wie gewohnt im Inselspital in Bern, sondern im Hotel «Hostellerie am Schwarzsee». Dort macht Raúl zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester, vielen anderen Familien mit krebskranken Kindern und einem zehnköpfigen Team des Inselspitals Bern derzeit Ferien. Der Arche Fonds (siehe Kasten) ermöglicht es den Betroffenen, den Spitalalltag für sieben Tage zu vergessen und als Familie wieder einmal etwas gemeinsam zu erleben.

Trotz laufender Chemo war auch Raúl gestern mit dabei, als es zum Käsen und Brotbacken auf die Alp Stoss ging. «Wir sind erstaunt, wie vif er ist. Er lässt sich von den anderen Kindern mitreissen und geht bis an seine Grenzen», sagt sein Vater Juan José Quevedo. Er und seine Familie sind zum ersten Mal in den Arche-Ferien. «Wir sind sehr positiv überrascht und fühlen uns wohl. Die Ferien sind eine grosse Bereicherung für uns. Ohne Pflegeteam wäre dies nicht machbar», erzählt der 41-jährige Familienvater aus Bern.

Dass ein Team aus Ärzten, Kinderkrankenschwestern, einer Psychologin, einem Sportlehrer, einer Sozialarbeiterin, einer Mal- und Musiktherapeutin und einer Spitalseelsorgerin vor Ort ist, gibt den Eltern eine gewisse Sicherheit. Denn auch sie sollen sich erholen können und auch einmal Zeit für Zweisamkeit haben. Die Möglichkeit dazu bietet das morgendliche Kinderbetreuungsprogramm des Insel-Teams. «Es steht den Kindern und Eltern frei, ob sie die Ausflüge mitmachen möchten oder nicht. Dies ist kein Lager mit einem straffen Programm», sagt Sara Giugliano, Psychologin am Inselspital und Mitglied des Arche-Fonds-Komitees. Die Familien sollen sich in dieser Woche um nichts kümmern müssen.

Dass den Kindern die Abwechslung gut tut, bewiesen ihre leuchtenden Augen beim gestrigen Ausflug auf die Alp Stoss. Stolz zeigten sie ihren Eltern und den Betreuern ihre Kunstwerke aus Brotteig. Auch Raúl gefällts. «Hier ist er nicht der einzige Junge, der ein Kopftuch trägt», sagt sein Vater.

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