Archiv 07.07.2008

Bilanz: Das «Elitefestival» hat die Nähe zur Bevölkerung gefunden

Die Belluard-Bollwerk-Macher zeigen sich am Tag danach begeistert von der diesjährigen Ausgabe. «Rund 3000 Besucher sind gekommen, um die 19 Produktionen zu sehen», freut sich Sibilla Semadeni vom BBI. Der erfolgreichste Abend sei dabei die zweite Eröffnung gewesen, die von knapp 400 Personen besucht wurde, die Erwartungshaltung, was dieses Wiener Gemüseorchester tun wird, war auch entsprechend geschürt worden. Positiv überrascht haben auch die Mis-Guided-Projekte, ob unterwegs mit dem Tschu-Tschu oder zu Fuss durchs Perollesquartier auf der Suche nach Vergangenheit und Zukunft - alles war stets ausgebucht, zum Teil mussten gar zusätzliche Plätze eingeplant werden. Nicht vergessen werden die Freiburger zudem die «Insel», ein besonderer Streich des Festivals, der vielen Einwohnern schöne Stunden beschert hatte. Eins ist sicher, der Versuch, auf die Bevölkerung zuzugehen, ist gelungen, das Belluard Bollwerk International hat den Status des unnahbaren Elitefestivals verloren. pj