Archiv 12.05.2000

Mehr Starthelfer für Freiburger Jungunternehmer

Die Freiburger Genilem - eine Non-Profit-Organisation, welche ambitionierte Jungunternehmen bei ihren ersten Schritten ins Geschäftsleben unterstützt - baut aus: Letztes Jahr wurden in Tafers und Bulle Aussenstellen eingerichtet, um die Beratungsqualität weiter verbessern zu können.

Bei der Ende November 1998 gegründeten Genilem Freiburg handelt es sich um eine nicht gewinnorientierte Organisation, welche sich aus Vertretern von öffentlichen und privaten Institutionen zusammensetzt, die an der Entstehung neuer Unternehmen interessiert sind. Sogenannte Paten unterstützen die Genilem finanziell und stellen den Jungunternehmern ihre Führungskräfte und damit zusätzliches Fachwissen zur Verfügung.

Die Genilem greift dem Business-Nachwuchs in der Startphase beim Erstellen eines ausführlichen Unternehmensplans unter die Arme. So sollen einerseits der Kapitalbedarf minimiert und andrerseits die notwendigen Voraussetzungen zur Erstellung der erforderlichen Unterlagen für die Banken geschaffen werden. Finanzielle Unterstützung leistet die Genilem nicht.

Erste Aussenstelle
in Deutschfreiburg

Wie dem gestern erschienenen Geschäftsbericht zu entnehmen ist, hat sich die Genilem zwecks Optimierung ihres Beratungsangebotes dazu entschlossen, zu expandieren. Neu werden die Dienstleistungen der Beratungsfirma auch in Bulle und Tafers angeboten, wobei die Zweigstelle im Sensebezirk der erste Deutschschweizer Genilem-Ableger überhaupt ist.

Um brachliegendes Potential noch effizienter fördern zu können, wird sich die Genilem in Zukunft verstärkt um Studierende kümmern, welche den Schritt in die wirtschaftliche Selbstständigkeit wagen wollen.