Archiv 17.02.2000

Nach einem Rücktritt

Der Gemeinderat von Tentlingen bedauert sehr, dass Gerhard Liechti seine Nichtwahl zum Schulpräsidenten als persönlichen Angriff gegen seine Person verstanden hat, da er stets das volle Vertrauen des Gemeinderates hatte. Dies erklärt der Gemeinderat von Tentlingen in einer Stellungnahme zum Rücktritt von Gerhard Liechti als Mitglied des Gemeinderates.

Gemeinderat von Tentlingen reagiert

Der Gemeinderat von Tentlingen reagiert so auf die Vorwürfe, die in den Medien formuliert worden sind. Er möchte in diesem Zusammenhang folgende Präzisierungen festhalten:

«Infolge Rücktritts eines Gemeinderates von Giffers, welcher das Amt des Schulpräsidenten inne hatte, musste dieses Amt neu vergeben werden. Da von den sieben gemeinsamen Kommissionen bereits vier von Gemeinde-räten der Gemeinde Tentlingen präsidiert werden, war vorauszusehen, dass das Amt des Schulpräsidenten durch den Gemeinderat von Giffers beansprucht wird, was vom Gemeinderat von Tentlingen nicht bestritten wurde. Der Gemeinderat findet die Wahl korrekt und nicht als hinterhältig, wie im Pressebericht erwähnt. Von einer Kampfwahl kann nicht gesprochen werden, da nur ein Antrag seitens des Gemeinderates von Giffers erfolgte», betont der Gemeinderat von Tentlingen in seiner Stellungnahme.
Der Gemeinderat von Tentlingen, der an seiner Sitzung vom 14. Februar mit grossem Bedauern vom Rücktrittsschreiben seines Ratskollegen Gerhard Liechti Kenntnis genommen hat, spricht ihm bei dieser Gelegenheit den besten Dank für seinen grossen Einsatz zum Wohle der Gemeinde aus.

Noch kein/e Nachfolger/in

Wie der Stellungnahme weiter zu entnehmen ist, wird der Gemeinderat anlässlich seiner nächsten Sitzung über das weitere Vorgehen betreffend Nachfolge entscheiden. Laut CSP-Liste der Gemeinderatswahlen von 1996 würde Antje Burri nachfolgen, die ihren Entscheid dem Gemeinderat in den nächsten Tagen bekannt geben wird.