Archiv 30.07.2008

Lagerpost

Solala

Flumserberg, Sonntag, 27. Juli

Ausflug und Sponsoren. Heute war der Tag, an dem wir Leiter den Kindern das Lagerhaus und die Verantwortung übergeben haben. Um 8.30 Uhr wurden die Kinder geweckt, und wir nahmen gemeinsam das Frühstück ein. Dann wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Hälfte schrieb und bemalte die Sponsorenkärtchen, währenddessen die andere Hälfte sich auf die Wahl des «Tag der Kinder»-Leiters beschäftigte. Nach dem Mittagessen wurden dann die Aufgaben gewechselt. Noch einmal vielen Dank an alle Sponsoren! Um 17 Uhr begannen die Wahlen, die knapp zugunsten von Tim Zaugg ausfielen. Er wurde zum Leiter für den «Tag der Kinder» gewählt. Sofort nachdem wir das Nachtessen einnahmen, begannen die Putzarbeiten, die vom Hauptleiter genaustens kontrolliert wurden. Das Haus wurde um 23.30 Uhr sauber den Kindern übergeben, und der leiterlose Tag begann. Alles andere war Sache der Kinder...

Gruppe Vanessa (Cyril, Fabian, Florian, Nils)

Montag, 28. Juli

Tag der Kinder. Am Sonntag fingen wir an, uns auf den Wahlkampf zum Bürgermeister vorzubereiten. Die Kandidaten mussten eine Show vorbereiten sowie eine Partei gründen und dazu ein Plakat gestalten. Diese drei Dinge sollten dem Kandidaten helfen, die Solala-City-Einwohner zu überzeugen, für ihn zu stimmen. Bürgermeister wurde ich (Tim Zaugg), und ich übernahm so gegen 23.30 Uhr das Haus. Um 24 Uhr fing die berühmte Kinderdisco an, DJ Sinalco (Sina Kämpf) legte heisse Musik auf. Die Stimmung war einfach HAMMA! Nach langem Tanzen zogen sich die ersten Bewohner in die Schlafräume zurück, und die Stimmung wurde entspannter! Um 11 Uhr gab es Brunch, darauf folgte um 13 Uhr unser Programm, dass wir leider nach etwa einer Stunde abbrechen mussten, weil das Wetter nicht auf unserer Seite war. Wir hätten «Capture the Flag» gespielt und sonst noch andere Spiele. Um 18 Uhr musste jede Zimmergruppe ihr Zimmer putzen. Bis dahin waren alle ums und im Haus verstreut. Um 19 Uhr sollte es eigentlich Essen geben, aber die Ravioli waren noch nicht heiss, deshalb nahm ich in dem Moment die Zeit, um diesen Bericht zu schreiben. Nach dem Essen ging es erst richtig los. Das heisst, wir mussten das Haus blitzblank putzen. Für mich war das ein unvergessliches Erlebnis.

Tim

Jubla Tafers

Birmenstorf, Montag, 28. Juli

Gestern Morgen sind wir früh in Hawaii aufgestanden. Dann gab es Zmorge. Anschliessend packten wir unsere Rucksäcke und nahmen die Wanderung nach Baden in Angriff. Unterwegs gab es einige Schwierigkeiten. Doch nach drei Stunden erreichten wir unser Ziel: das Freibad in Baden. Die Mutigen bezwangen sogleich das 10-Meter-Sprungbrett. Die Lustigen schlossen sich der 55-Jubla-Tafers-Rutschbahnkette an. Auch das Wellenbad wurde rege genützt. Auf dem Rückweg waren wir alle hundemüde. Einige mussten trotzdem rennen, um den Bus zu erwischen. Als wir auf dem Zeltplatz ankamen, wurden wir übel überrascht: ein Platzregen begoss uns und unsere Zelte. Da wir alle müde vom Wandern und Baden waren, gab es nach den feinen Hawaii-Schnitten einen gemütlichen Verwöhnabend mit spannenden Posten. Liebe Grüsse

Leif Eriksson

Seraina, Cindy, Stefanie, Milena, Benji, Laura, Cédric, Jana, Anna, Marco, Silvano

Pfadi Düdingen, 2. Stufe

Eschenbach, Montag, 28. Juli

Nach dem üblichen Morgenessen vergnügten wir uns im Casino. Nachdem Gismo und Filou den Bänker abgezockt hatten, so dass er pleite ging, assen wir gemütlich das Mittagessen. Es war wieder einmal klasse. Unsere Köche sind die Besten! Am Nachmittag wurde es leider dramatisch. In einem heissen Gefecht mit den Urnern starb der arme Beule. Wir zogen uns alle schwarze Kleidung an und legten Beule in einen Sarg. Mit dramatischer Musik schritt unser Trauerzug weit über den Lagerplatz. Danach verabschiedeten wir ihn und wünschten ihm viel Spass n Spanien. Am frühen Abend wurde eine Tradition wiederbelebt. Na, was wohl? Die Taufe! Arliss, Quili, Sapajou, und Calmato hatten das Glück, in der 2. Stufe willkommen geheissen zu werden. Die Ältesten durften die Taufe vorbereiten ... Leider wurden nur zwei Namen gewechselt. Aus Quili wurde Schum und aus Arliss Dagobert. Nach dem feinen Abendessen gingen wir in einen Bunker mit tropfender Höhle. Der Weg wurde nur mit Kerzen markiert, was die Stimmung der Geisterbahn verstärkte. Die Leiter erschraken uns mit verschiedenen Sachen: Schreie, zuklappende Türen, packten uns an den Füssen. Alle kamen heil raus und hüpften nach den Tagesnachrichten in ihre Schlafsäcke.

Gismo, Dagobert, Adreju