Archiv 06.05.2008

Ledergerber folgt auf Ritz

Bei der Vereinigung der Pfarreien Deutschfreiburgs gab es einen Präsidentenwechsel.

st. silvester An der Frühjahrsversammlung der Vereinigung genehmigten die Delegierten der 18 Deutschfreiburger Pfarreien die Jahresrechnung 2007. Sie schliesst bei einem Gesamtaufwand von 20 721 Franken mit einem Ausgabenüberschuss von 1831 Franken, womit das Vermögen auf 51 782 Franken zurückgegangen ist. Der grösste Brocken in der Rechnung ist mit 15 000 Franken die Krankentaggeldversicherung für die Pfarreiangestellten, die elf Pfarreien kollektiv über die Vereinigung laufen lassen.

Norbert Ritz hat das Amt des Präsidenten der Vereinigung niedergelegt. Sein Nachfolger wird Peter Ledergerber, Tafers. Suso Bühlmann, Murten, und René Aebischer, Schmitten, wurden neu in den Vorstand gewählt. Norbert Schaller, Plaffeien, wurde wiedergewählt.

Bischofsvikar Kurt Stulz rühmte die gute Zusammenarbeit in der vierjährigen Präsidentschaft von Norbert Ritz. Ebenfalls verabschiedet wurden Patrick Aebischer, Alterswil, und Martha Baeriswyl, Schmitten. Ein frei werdender Vorstandssitz konnte nicht besetzt werden. Gesucht wird nun nach einer Frau, wenn möglich aus dem Oberland.

Am 7. Juni findet während der Versammlung der kantonalen kirchlichen Körperschaft unter Beteiligung des Diözesanbischofs Bernard Genoud ein runder Tisch zu den Auswirkungen des Bundesgerichtsentscheides über den sogenannten Teilaustritt aus der Kirche statt.

Suche nach Seelsorgern

Bischofsvikar Kurt Stulz bittet die Pfarreien, nach geeigneten Leuten suchen zu helfen, die sich in den haupt- oder nebenamtlichen Dienst als Seelsorger zur Verfügung stellen könnten. Er erklärte, dass das erstmals im Pastoralrat vorgebrachte Anliegen schon erste Erfolge gezeitigt habe: Zwei Katechetinnen bereiten sich auf die vierjährige Ausbildungszeit am Religionspädagogischen Institut in Luzern vor.

Die Pfarreien müssen bis zum 21. Mai zurückzumelden, ob sie sich am Projekt «Firmung in der 9. Klasse» beteiligen möchten. In Murten seien damit gute Erfahrungen sowohl für die Firmlinge als auch für das Pfarreileben gemacht worden. hr