Zum Gedenken 13.05.2008

+ Rosa Küffer-Schori, Schmitten

Rosmarie Käser-Schaller kam am 30. Januar 1934 als Tochter des Josef und der Marie Schaller-Schmutz zur Welt. Als ältestes von drei Kindern ist sie in Amtmerswil aufgewachsen, wo die Eltern ein Heimetli hatten. Nach dem Besuch der Schule in Wünnewil fand sie Arbeit bei der Wander AG in Neuenegg, wo sie mehrere Jahre tätig war.

Mit Alois Käser von Bösingen hat Rosmarie 1958 den Bund fürs Leben geschlossen. Mit ihm hat sie gesorgt für die drei Kinder. Die Familie bedeutete ihr viel, ihr Wohl lag ihr am Herzen.

Am Anfang war die Familie in Amtmerswil daheim und zog dann 1972 in ein Mehrfamilienhaus im Dorf. Sie war Mitglied der Frauengemeinschaft, auch einige Jahre im Vorstand. Sie traf sich gerne mit Kolleginnen und hat in ihrer freundlichen, hilfsbereiten Art manchen Menschen einen Dienst erwiesen und Freude bereitet.

Einen festen Platz in ihrem Leben hatte der sonntägliche Gottesdienst, auch der Herz-Jesu-Freitag bedeutete ihr viel. Das Mitfeiern der heiligen Messe war Ausdruck ihres Glaubens, und hier wurde er auch gestärkt. Zum Beschwerlichen in ihrem Leben gehörte der Tod des Gatten, der nach längerer Krankheit im Jahr 2000 starb.

Im November 2002 zog Rosmarie mit den Söhnen ins neu erbaute Eigenheim an der Birchacherstrasse. Dort hat sie sich gut eingelebt und freute sich am kleinen Garten und an den Blumen.

Seit letztem Herbst klagte sie manchmal über Magenbeschwerden. Bei genaueren Untersuchungen im Dezember wurde ein Krebsleiden entdeckt. Dies hinzunehmen, war nicht einfach und wurde erleichtert durch die liebevolle Anteilnahme der Kinder.

Nach einem Zusammenbruch am 28. Dezember 2007 kam sie in die Klinik Beau-Site in Bern. Am 20. Februar 2008 durfte sie nach Hause. Doch zwei Tage später musste sie erneut hospitalisiert werden.

In der Nacht zum Mittwoch, 5. März 2008, verschlechterte sich überraschend ihr Zustand und am Donnerstagvormittag, 6. März, ist sie, umgeben von den Kindern, ruhig entschlafen. Eing.