Archiv 05.06.2000

Sanitätsdienst koordinieren

In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des Seebezirks organisiert der Samariterverein Gurmels eine Übung für seine Mitglieder. Die interessierte Bevölkerung darf dabei dem Rettungspersonal sowie den Samaritern über die Schulter schauen.

Übung des SamaritervereinsGurmels

Wie viel Zeit benötigt die Ambulanz, bis sie in Gurmels eintrifft? Wird die Erste-Hilfe-Leistung des Laien durch den raschen Einsatz des Rettungsdienstes überflüssig? Was ist zu beachten, wenn ich den Rettungsdienst anfordere? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Juni-Übung des Samaritervereins Gurmels. Zudem soll aufgezeigt werden, wie der koordinierte Sanitätsdienst zwischen Rettungsdienst und Samariter funktioniert.

Zusammenarbeit gefragt

Unter koordiniertem Sanitätsdienst ist die Zusammenarbeit bei Schadens-Ereignissen zwischen Behörden, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Militär und Samaritervereinen zu verstehen. In naher Zukunft wird in der Pfarrei Gurmels in dieser Beziehung einiges laufen. Nebst der anstehenden Juni-Übung wird die Feuerwehr Lie-bistorf die Gurmelser Samariter zur September-Übung empfangen.

Interessierte herzlich eingeladen

Kurt Liniger, Chef Rettungsdienst, wird diesen Abend mit einem Vortrag eröffnen. In der Folge kann die Bevölkerung eine wirklichkeitsnahe Demonstration miterleben. Verunglückte Personen werden in der sogenannten Ersten Hilfe durch die Samariter betreut und anschliessend den Rettungssanitätern (Zweite Hilfe) nach deren Eintreffen übergeben. Von ihnen werden sie ins Spital transportiert.

Im Anschluss daran können sowohl Ambulanzwagen mit den mitgeführten technischen Geräten bestaunt sowie Fragen an die Berufsretter gestellt werden. Zu dieser Präsentation sind alle willkommen. Sie findet am Mittwochabend ab 19 Uhr bei der «Pfarreischüür» neben dem Pfarrhaus in Gurmels statt.