Archiv 25.03.2000

Durchwegs erfolgreiches Jubiläumsjahr

Anlässlich der Generalversammlung des Samariter-Vereins Giffers-Tentlingen konnte die Vereinspräsidentin Lisbeth Aeby auf ein reichbefrachtetes Jubiläumsjahr zurückblicken. Ausserdem konnten vierzehn Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden.

Samariter-Verein Giffers-Tentlingen

«Alle durchgeführten Anlässe des Samariter-Vereins Giffers-Tentlingen waren mit Erfolg gekrönt», so die Präsidentin Lisbeth Aeby. Der grosse organisatorische Aufwand hat sich gelohnt. Denn trotz eines reichbefrachteten Jahresprogramms 1999 kann der Verein auch in finanzieller Hinsicht auf ein positives Jahr zurückblicken.

«Jublen macht leere Kassen, doch verjubelt wurde dementsprechend wohl doch nichts», meinte die Präsidentin nach dem Kassabericht.
Die kantonale Delegiertenversammlung im März 1999 und die offizielle Jubiläumsfeier des Vereins im Juni waren zwei besondere Anlässe. Die erfolgreiche Jubiläumsfeier stand unter dem Motto «unsere Lebensuhr». Die originelle Präsentation des samariter technischen Bereichs zeugte von der grossen Kreativität der Vereinsmitglieder. Die Gesundheitsligen Freiburg, die verschiedenen Vorführungen der Feuerwehr Giffers-Tentlingen und des Ambulanzdienstes Sense bereicherten den Tag.
Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres war aber die offizielle Gründung der ersten Helpgruppe Deutschfreiburgs und zugleich der grössten in der Schweiz mit 76 «Helpis». In ihrem Jahresbericht erläuterte Evelyne Zosso in Vertretung der Helpleiterinnen, dass an jedem Anlass 45 Kinder aktiv mitmachen.

Glied der Rettungskette

Die Samariterlehrer Iris Zürcher, Paul Egger und die neugewählte Samariterlehrerin Ursula Neuhaus haben sich auch dieses Jahr zusammen mit dem Vorstand ein Ziel gesetzt. Wie in jedem anderen Dienstleistungsbetrieb muss auch in einem Samariterverein über die Qualitätssicherung gesprochen werden. Ziel ist es, einen noch besseren Übungsbesuch zu erreichen. Denn auch in einem Samariter-Verein ist die Aus- und Weiterbildung das A und O zum guten Bestehen und um ein anerkanntes Glied zu sein in der Rettungskette.

Diskussionslos und mit Applaus erfolgten die Wahlen des gesamten Vorstandes, der folgende Personen umfasst: Lisbeth Aeby, Moritz Perroulaz, Anni Boschung, Erika Stadler, Eveline Waeber, Imelda Haenni, Barbara Stauffer und Iris Zürcher sowie Diana Piller vom Help-Leiterteam.
Gemäss Statuten gab es eine Rotation bei den Revisoren. Neu gewählt wurde Vitus Vonlanthen an der Stelle von Helen Neuhaus. Wiedergewählt wurden Christiane Rumo und Denise Jungo.

Kräftiger Neuzuwachs

Für fünf Jahre Mitgliedschaft durften sechs Mitglieder, für zehn Jahre der Vereinsarzt Otto Gross und für 15 und für 25 Jahre je ein Mitglied geehrt werden. Zwei Ehrungen waren aber auch mit Rücktritten verbunden, sie bleiben jedoch dem Verein erhalten. Irene Schwarz, die «Küchenperle», übergibt ihr Amt an Marianne Bongard. Karin Schwarz trat als Helpleiterin zurück.

Mit grosser Freude gab die Präsidentin Lisbeth Neuhaus die Namen der 14 Neumitglieder bekannt: Karin Aeby, Marlies Aerschmann, Caroline Boschung, Brigitte Corpataux, Petra Egger, Andrea Gross, Elisabeth Lognowiez, Ingrid Philipona, Nathalie Piller, Philipp Rappo, Anne-Marie Spicher, Patricia Schorro, Marlyse Schwaller und Carole Tavares. Ein weiterer Höhepunkt und gleichzeitig von besonderer Bedeutung und Teil eines neuen Kapitels für den Verein ist, dass Ursula Neuhaus nach zweijähriger, anspruchsvoller Ausbildung den Samariterlehrerausweis entgegennehmen konnte.