Archiv 31.08.2000

Eines kann man schon vorneweg nehmen: Während den

Nach gut einem Jahr intensiver Vorbereitung laufen derzeit die letzten Arbeiten, damit der Auftritt des Senselandes an der Freiburger Messe ein Erfolg wird. Vier Wochen vor Messe-Eröffnung informierte das Sensler Organisationskomitee über weitere Details des viel versprechenden Programms.

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Eines kann man schon vorneweg nehmen: Während den elf Messe-Tagen wird auf der Etage der Sensler Ausstellung auf jeden Fall jeden Tag etwas los sein. Und wer im reichhaltigen Programm nicht mindestens etwas findet, was ihn anspricht, dem ist buchstäblich nicht mehr zu helfen. Nicht umsonst hat man das Motto «Senseland - da lùùft eppis» gewählt. Auf rund einem Drittel der gesamten Ausstellfläche wird sich die Region im besten Licht präsentieren und versuchen, den Besuchern aus nah und fern neue Facetten des Senselandes näherzubringen.

«Seit über einem Jahr haben wir uns intensiv vorbereitet», erklärte OK-Präsident Peter Jaeggi. Man wolle das Senseland in seiner Vielfalt präsentieren, als eine zukunftgerichtete Region. Bewusst habe man den Begriff «Senseland» gewählt, um nicht bei den Grenzen des geografischen Bezirks Halt zu machen.

Auf besonderer Plattform
präsentieren

Joseph Zosso, OK-Mitglied, erinnerte an der gestrigen Medienorientierung an die Ausgangslage, die schliesslich zum Sensler Auftritt innerhalb der Freiburger Messe geführt hatte. Gegenüber anderen Regionen wies der Sensebezirk in den letzten zehn Jahren eine beunruhigende Entwicklung auf: Wohl hat die Bevölkerung zwischen 1991 bis 1998 im Sensebezirk um rund elf Prozent zugenommen; die Zahl der Arbeitsplätze sank aber in der gleichen Zeit um rund acht Prozent. Mit dem Ziel, durch einen gemeinsamen Auftritt gegen aussen zu zeigen, was im Senseland alles geboten wird und damit die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln, entstand die Idee, sich an der Freiburger Messe 2000 auf einer besonderen Plattform zu präsentieren.

Täglich neuer Themenschwerpunkt

Die 90 Aussteller zeigen eher die wirtschaftliche Seite, geordnet nach den Bereichen Industrie und Gewerbe, Dienstleistungen, Landwirtschaft, Leben und Wohnen, Freizeit und Kultur. Um das Bild des Senselandes abzurunden, wird auf dem Podium - dem grossen Veranstaltungsforum - jeden Tag ein anderer Themenschwerpunkt gesetzt. Abwechslungsreich und publikumswirksam werden u.a. national bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport auftreten. Vorgesehen sind weiter gesangliche, kunsthandwerkliche, kulinarische, touristische, sportliche und kulturelle Darbietungen. Wie die Organisatoren versicherten, sind hunderte von Personen derzeit daran, die letzten Vorbereitungen zu treffen, damit jeder einzelne Tag zu einem Höhepunkt wird.

Marcel Portmann, Sekretär der Region Sense, wies darauf hin, dass es eine einmalige Gelegenheit für die Region sei, sich in dieser Form zu präsentieren. Einzigartig ist zum Beispiel, dass erstmals ein ganzer Bezirk als Gast an die Messe eingeladen ist. Die meisten der 70 Aussteller im Senseland haben diese Chance erkannt; viele von ihnen präsentieren sich erstmals an der Freiburger Messe. Durch die geografische Nähe zur Agglomeration Freiburg ergeben sich ihnen gute Möglichkeiten, ihren Kundenkreis zu vergrössern.

Einzelne Puzzle-Teilchen

Wie vielfältig der Sensebezirk ist, das wollte das OK an der Medienorientierung im Kleinformat zeigen. Kurze Halte bei einigen Messe-Teilnehmern ergaben einzelne Puzzle-Teilchen, was die Besucher an der Freiburger Messe alles erwarten dürfen. So wird sich beispielsweise die Schule für Ausbildung, Lebens- und Freizeitgestaltung Uttewil (am 29. September) an der Messe präsentieren, ebenso wie André Staub, der in Flamatt Harley-Davidson-Motorräder von A bis Z zusammenbaut (am 2. Oktober an der Ausstellung).

Auch die vor vier Jahren gegründete Organisation für Jung-Unternehmer «Businet» wird (am 28. September) an der Messe präsent sein. Am letzten Messetag (8. Oktober) wird das Podium von Chören und Musikgruppen aus den verschiedensten Stilrichtungen besetzt sein. Natürlich wird der Bereich «Natur und Landschaft» ebenso vertreten sein (6. Oktober) wie auch während der ganzen elf Tage die Landwirtschaft. Der Besuch in der Sensler «Ecke» der Freiburger Messe wird also zu einem abwechslungsreichen Streifzug durch das Senseland.
Zu einem Begegnungsort der «Sensler Messe am Comptoir» wird sicherlich die Bar «Chez Nika» werden. Galerie-Besitzerin Veronika Brülhart und ihr Mann Paul laden die Messebesucher zu einem kleinen Stopp ein und halten allerlei Erfrischendes bereit.
Apropos Stopp: Die Medienorientierung wurde teilweise in einem komfortablen Horner-Bus abgehalten. Nicht umsonst, denn mit diesem Unternehmen spannt das OK während der Messe eng zusammen. Viermal am Tag werden drei verschiedene Buslinien den Zubringerdienst für Besucher aus dem Sensebezirk gewährleisten und dies zu einem guten Preis.

Der Sensebezirk
und sein Potenzial

Die starke Sensler Präsenz wird an der diesjährigen Messe auf jeden Fall sehr deutlich zu spüren sein. «Die Zusammenarbeit mit dem Messe-Vorstand verlief sehr gut», betonte Joseph Zosso. Man sei den Senslern sehr entgegengekommen.

Sicher erhofft man sich auch einen guten Besucheraufmarsch. Die Rekord-Eintrittszahlen am Sensler Tag in den vergangenen Jahren haben gezeigt, welches Potenzial dieser Bezirk darstellt.
Das ansprechende Programm wird wohl nicht nur die Senslerinnen und Sensler anziehen, sondern auch viele andere, die sich ein (neues) Bild dieser Region machen möchten.