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Arena in Avenches im Festival-Fieber

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Es blitzt, es donnert–und es regnet in Strömen. Nicht gerade das Traum-Wetter für ein Openair-Konzert. Doch eine richtige Festivalbesucherin lässt sich bekanntlich von nichts aufhalten und macht sich auf ans Rock Oz’Arènes. Zum Glück: Auf dem Weg von Murten Richtung Avenches lichtet sich der Himmel auf magische Weise und wechselt seine Farbe von Schwarz in Hellgrau. Die Vorfreude auf zwei Punkrock-Konzerte erreicht ihren Höhepunkt. Auf dem Programm stehen Shaka Ponk und The Offspring. Die gestandenen Punkrocker der US-Band The Offspring sind ein sicherer Wert, über die noch junge Band Shaka Ponk aus Frankreich wird viel geschrieben, am Gurten-Festival sorgte sie für Begeisterung.

Immer mehr Zuschauer strömen ins Amphitheater, der Konzertabend vom Donnerstag ist ausverkauft, wie auch alle anderen Abende. Sowohl kunstvolle Punkfrisuren als auch melierte Kurzhaarschnitte sind zu sehen, die einen Füsse zieren Flip-Flops, die anderen Kampfstiefel. Das geschätzte Alter der rund 8000 Festivalbesucher: von 12 bis 70 Jahren ist alles vor Ort. So gegensätzlich das Volk in der Arena aussieht, sie alle wollen laute Musik.

Der Affe ist immer dabei

Es ist dunkel, die Hintergrundmusik bricht ab. Shaka Ponk beginnt mit einer gewaltigen Multimedia-Show. Die sechs Musiker betreten die Bühne und starten einen hemmungslosen und wilden Auftritt. Die Arena kocht bereits nach wenigen Minuten. Mit ihren Alben hat das Kollektiv bereits internationale Bekanntheit erreicht, im Konzert sind Shaka Ponk eine Sensation. Ihr virtuelles Maskottchen, der Affe Goz, ist praktisch ein vollwertiges Mitglied der Gruppe. Mit vollem Einsatz bietet die Band den Gästen in der Arena eine zweistündige Show der Superlative. Nun bietet eine Pause Zeit, um das Festivalgelände zu erkunden. Auffallend ist: Alles ist bestens organisiert, nirgends ists allzu eng, überall steht Personal bereit. Die Stimmung ist friedlich, die Menschen zuvorkommend–trotz oder wegen des harten Sounds?

Die alten Hasen

Nach genüsslicher Verpflegung macht sich die Menge wieder in das Innere der Arena auf. Die Organisatoren von Rock Oz’Arènes haben die Band The Offspring bereits zum zweiten Mal nach Avenches geholt. Mit gutem Grund: Die Musiker rund um Sänger Dexter Holland wissen genau, wie der Hase läuft, passend zum Logo des diesjährigen Arena-Festivals, auf dem ein weisser Hase zu sehen ist. Im Jahr 1987 in Kalifornien gegründet, haben die Musiker nicht weniger als 1100 Konzerte weltweit gegeben und mehr als 40 Millionen Alben verkauft.

Nach dem experimentierfreudigen «Punkrock-Monster» Shaka Ponk wirkt The Offspring schlicht. Guter alter Punkrock eben, ohne irgendeinen Zusatz. Und das ist gut so, die Arena vibriert unter den Klängen der Band. Unmittelbar vor der Bühne zelebrieren die hartgesottenen Punk-Fans ihren Pogo-Tanz. Neue Songs und zum guten Schluss die bekanntesten Lieder, ein guter und gekonnt aufgebauter Mix einer Band mit viel Bühnenerfahrung. Tausende singen mit, die Gruppe hat das Publikum fest in der Hand. Nur länger spielen hätten sie dürfen, die Punkrocker.

Bilanz: Rock Oz’Arènes mit mehr als Rock und neuem Rekord

D ie 24. Ausgabe des Festivals Rock Oz’Arè nes in Avenches ist ein Erfolg auf der ganzen Linie. Insgesamt waren 45 000 Personen in der Arena, davon haben 38 000 Eintritt bezahlt. Dies übertrifft die 37 000 Eintritte von 2011 und ist damit ein neuer Rekord. Das breit gefächerte musikalische Programm habe sich bezahlt gemacht, schreiben die Veranstalter in einem Communiqué. Am Mittwoch hatte Florent Pagny vor voll besetzten Rängen in der Arena gespielt, der Donnerstag war für Punkrocker reserviert, der Freitag galt den Ravern, und am Samstag waren es die Headliner M. Pokora, Shy’m und Black M, die für Stimmung sorgten. In einem Jahr folgt die Jubiläumsausgabe. emu

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