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Argentinische Nächte in Freiburg

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Autor: Carole Schneuwly

Das Folkloreensemble Sentimiento Criollo aus der argentinischen Stadt Wheelwright hat in seiner Heimat einen hervorragenden Ruf und tritt regelmässig im ganzen Land auf. Besonders stolz ist Silvio Garbolino, Co-Direktor der Gruppe, auf die Auftritte beim grössten Folklorefestival Argentiniens, das jeweils vom nationalen Fernsehen übertragen wird. «Dreimal hintereinander, von 2006 bis 2008, waren wir dort dabei», so Garbolino.

Europa-Reisen sind selten

Auch ausserhalb Argentiniens tritt Sentimiento Criollo immer wieder an Festivals auf, meistens in Lateinamerika. Reisen nach Europa sind hingegen selten: Abgesehen von einem Festival in Spanien ist das Internationale Folkloretreffen Freiburg das erste europäische Festival, an dem die Gruppe teilnimmt. Die Freude ist entsprechend gross: «Wir wollten unbedingt nach Freiburg kommen», sagt Garbolino. Das hiesige Folkloretreffen habe einen sehr guten Ruf, und die Realität habe alle Erwartungen erfüllt: «Alles klappt wunderbar, die Organisation ist perfekt.»

Aber nicht nur die Organisation wird den 40 Tänzern, Musikern und Sängern in bester Erinnerung bleiben: Nebst den Abendvorstellungen denkt Garbolino vor allem an den «Carte blanche»-Abend vom Mittwoch, als das Ensemble den Grenette-Saal in ein Milonga-Lokal verwandelte. Anfänger und Fortgeschrittene konnten sich in der Kunst des Tangotanzens unterweisen lassen und anschliessend sowohl selber tanzen als auch den Tänzerinnen und Tänzern von Sentimiento Criollo beim Tanzen zuschauen. «Es war eine Nacht, wie man sie in Buenos Aires erleben kann», so Garbolino. Solche Tango-Veranstaltungen, Milongas, seien dort in allen Quartieren an der Tagesordnung.

Die Gruppe Sentimiento Criollo, gegründet 1993, verfügt über ein sehr breites Repertoire: Es deckt alle fünf Regionen Argentiniens ab, die sich sowohl hinsichtlich der Tänze als auch der Kostüme und der Musikinstrumente stark unterscheiden. Die Mitglieder stammten aus der Stadt Wheelwright selbst, aber auch aus umliegenden Orten, erklärt Co-Direktorin Cecilia Ferreyra. Jeden Samstag treffen sie sich zum gemeinsamen Proben.

Die meisten Tänzerinnen und Tänzer sind Studenten oder junge Berufsleute. Zwei von ihnen sind die 16-jährige Elisa Aguzzi und der 21-jährige Agustin Alvarez. Für beide ist klar, warum sie sich in der Gruppe engagieren: «Wir lieben den Tanz», sagen sie strahlend. Beim Tanzen könne sie ihre Gefühle ausdrücken, so Elisa.

Für Agustin ist der Tanz auch ein Mittel der Entspannung: Er bringe ihn nebst Studium und Arbeit auf andere Gedanken. Und noch etwas ist dem jungen Tänzer wichtig: «Wir kommen aus verschiedenen Orten und unterschiedlichen Milieus. So lernt man viele Leute kennen und kann Freundschaften knüpfen.»

Die Gruppe aus Argentinien fühlt sich in Freiburg wohl: Elisa Aguzzi, Agustin Alvarez, Cecilia Ferreyra und Silvio Garbolino (v. l.).Bild Corinne Aeberhard

Programm

Am Wochenende am Folkloretreffen

Samstag

11–20 UhrDorf der Nationen (Georges-Python-Platz). Animation und Verpflegung während des ganzen Tages. Ab 20 Uhr Volksfest «Die Stadt feiert».

15 Uhr Instrumentespielen für Kinder mit den Gruppen aus Antigua & Barbuda und Burkina Faso (Hof Kollegium St. Michael).

19.15 Uhr Umzug aller Gruppen vom Bahnhof zum Georges-Python-Platz.

Sonntag

10 Uhr Gottesdienst mit allen Gruppen (Kirche Christkönig).

16 Uhr Schlussvorstellung mit allen Gruppen (Turnhalle Heilig Kreuz). cs

«Es war eine Nacht, wie man sie in Buenos Aires erleben kann.»

Autor: Silvio Garbolino

Autor: Co-Direktor der Gruppe Sentimiento Criollo

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