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Ärgera beginnt sein NLA-Abenteuer

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 Beim Blick zurück auf die vergangene Saison gerät noch so mancher Ärgera-Fan ins Schwärmen. Am 12. April 2014 war es so weit: Der UHC Höfen war besiegt, der Traum des erstmaligen Aufstiegs in die NLA wurde für die Senslerinnen zur Realität.

Nun beginnt am Samstag (20 Uhr, Sporthalle Giffers-Tentlingen) beim ersten Saisonspiel gegen Skorpion Emmental Zollbrück die grosse Herausforderung, in der höchsten Liga der Schweiz mit sieben starken Teams mithalten zu können. Jan Jungo, seit fünf Jahren Trainer der Senslerinnen, ist überzeugt, dass seine Mannschaft das Hauptziel Ligaerhalt erreichen kann: «Wir haben die Fähigkeit, ein NLA-Team besiegen zu können. Das haben wir mit drei Siegen gegen Höfen letztes Jahr bewiesen.»

 Zuzüge mit NLA-Erfahrung

Zuversichtlich stimmen dürfte den Trainer zudem, dass er auf dem Transfermarkt ein gutes Händchen bewiesen hat: Mit Cindy-Jane Hirschi, Valentina Dazio (beide Höfen), Alexandra Moser und Lea Bertolotti (beide Burgdorf) holte Jungo gleich vier neue Spielerinnen mit NLA-Erfahrung ins Sense-Oberland. «Sie kennen die Liga und sind es gewohnt, auf diesem Niveau zu spielen. Darum sind sie für uns sehr wertvoll», so Jungo. Die Neuzuzüge seien von der Mannschaft sehr gut aufgenommen worden. Dies bestätigt auch Lea Bertolotti, die in ihrer ersten Saison bei Ärgera bereits zum Captain gewählt wurde. «Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr positiv, es brauchte keine lange Eingewöhnungszeit», so die 27-Jährige.

 Weil bei diesen vier Zuzügen nur eine Spielerin den Club verlässt (Isabelle Schwab zu Gurmels), verbreiterte sich das Kader von Ärgera automatisch. Ausserdem weisen Spielerinnen wie Christelle Wohlhauser, Christel Köstinger oder Torhüterin Patricia Roux bereits Erfahrung in der höchsten Spielklasse vor, und aus dem U21-Team kommen mit Charlyne Brügger, Charline Diem und Sophie Gnaegi drei vielversprechende Talente. «Wir haben eine gute Mischung in der Mannschaft», sagt Lea Bertolotti.

 «Es kann losgehen!»

Die Vorbereitung auf die neue Saison sei gut verlaufen, so Bertolotti. Aus den Testspielen gegen verschiedene NLA- und NLB-Teams sei jedoch gut ersichtlich geworden, dass doch noch einige Arbeit vor ihnen liege. Dies sieht auch Caroline Schürch so. Sie war im letzten Jahr die beste Skorerin der NLB und eine der grössten Teamstützen bei Ärgera. «Wir werden weiterhin intensiv an der Defensive arbeiten.» Zudem sei es enorm wichtig, «zum Ball Sorge zu tragen», also keine leichtfertigen Ballverluste in Kauf zu nehmen.

Caroline Schürch hätte bereits vor zwei Jahren in der NLA spielen können. Aus nicht weniger als fünf Vereinen waren Angebote gekommen, die Schürch jedoch alle ausschlug. «Die Mannschaft, die Fans, das ganze Umfeld: Bei Ärgera stimmt das Gesamtpaket», so die Skorerin auf die Frage, weshalb sie damals bei Ärgera blieb. «Umso schöner ist es nun, mit diesen Leuten solch grossartige Momente erleben zu dürfen.» Schürch und auch Bertolotti freuen sich auf den Saisonstart und sind sich einig: «Es kann endlich losgehen!»

Zusätzlicher Effort nötig

Nicht nur sportlich, sondern auch finanziell und organisatorisch wird die kommende Spielzeit eine grosse Herausforderung für Unihockey Ärgera Giffers. Für Urs Hübscher, Präsident des Vereins, ist klar: «Ohne einen zusätzlichen Effort beim Sponsoring wäre es wohl schwierig geworden.» Weil unter anderem die Gebühren beim Schweizerischen Verband höher geworden sind, müssten alle Ausgaben sorgfältig geprüft werden. Hübscher ist sich bewusst, dass die NLA-Saison ein gewisses Risiko mit sich bringt. «Wir sind aber guter Dinge, dass wir am Ende ein ausgeglichenes Budget vorweisen können.» Für ihn steht die Freude im Vordergrund: «Es ist ein Gewinn für die ganze Region. Wir freuen uns auf dieses Abenteuer!»

Ärgera Giffers

Das Kader der Saison 2014/15

Torhüter:Patricia Roux, Fabienne Etter.

Verteidigung:Isabelle Wyder, Sonja Vonlanthen, Adrienne Wieland, Fabienne Weibel, Nadine Dietrich, Lea Bertolotti.Sturm:Carmen Bapst, Maria Ruffieux, Martina Buri, Cindy-Jane Hirschi, Christelle Wohlhauser, Thea Beck, Martina Feller, Rachele Berti, Valentina Dazio, Caroline Schürch, Christel Köstinger, Alexandra Moser, Charline Diem, Charlyne Brügger, Sophie Gnaegi.

Zuzüge:Cindy-Jane Hirschi, Valentina Dazio (beide Höfen), Alexandra Moser, Lea Bertolotti (beide Burgdorf), Charline Diem, Charlyne Brügger, Sophie Gnaegi (alle eigene Junioren).

Abgang:Isabelle Schwab (Gurmels).

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