Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ärgera bricht nach zwei Dritteln ein

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Wizards Bern-Burgdorf, die am Sonntag unter anderem mit Ex-Ärgera-Spielerin Martina Buri nach Giffers kamen, stiegen als Fünftplatzierte als Favorit gegen den Tabellenvorletzten ins Spiel. Doch der vermeintliche Underdog startete vielversprechend, war gut organisiert und konzentriert und machte es den Bernerinnen zu Beginn schwer, vor das Tor zu kommen. Die Gäste wirkten zunächst etwas unentschlossen und spielten zeitweise vor dem Ärgera-Tor unglücklich.

Auf der anderen Seite konnte Giffers in der 9. Minute in Führung gehen. Adrienne Wieland fasste sich auf der rechten Seite ein Herz und platzierte ihren wuchtigen Schuss in die linke obere Torecke. Das war ein Weckruf für Burgdorf, das gleich im Gegenzug ausglich.

Die Gäste drehten ihr Spieltempo allmählich auf und waren bemüht, die Oberhand zu gewinnen. Doch die Senslerinnen liessen sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter auf Augenhöhe. Obwohl Burgdorf einige Male gefährlich vors Tor kam, konnte Ärgera das 1:1 – mit etwas Glück und einigen guten Paraden von Ärgera-Torhüterin Daniela Liechti – wahren. Auch Ärgera erarbeitete sich Torchancen und ging in der 17. Minute durch einen Weitschuss von Fabienne Walther erneut in Front. Zwar kassierten die Einheimischen in der letzten Spielminute des ersten Abschnitts noch den Ausgleich, das änderte aber nichts daran, dass sie eines der besten Startdrittel der bisherigen Saison zeigten.

Ärgeras totaler Einbruch

Auf eine ausserordentlich gute Leistung im ersten Drittel folgten ein enttäuschendes Mitteldrittel und ein unerklärbar schlechtes Schlussdrittel. Während Burgdorf eine Überzahlsituation zur 3:2-Führung nutzen konnte, ging Ärgera im Powerplay leer aus. Giffers offenbarte nun nicht zum ersten Mal in dieser Saison eine mangelnde Chancenauswertung und hatte damit wenig Aussichten, den auf 2:5 angewachsenen Rückstand wettzumachen. Einzig der für das Heimteam ausgesprochene Penalty, kurz vor Ende des Mitteldrittels, führte zu einer kleinen Resultatkorrektur.

Im letzten Drittel rannten die Freiburgerinnen vergebens gegen ein klar besseres Burgdorf an. Die Partie zeigte einmal mehr auf, wie schnell eine Begegnung ihren Lauf ändern kann: «Wir waren gut gestartet, doch ab dem zweiten Drittel brach alles ein, was einbrechen konnte. Wir mühten uns erfolglos ab, nutzen das Powerplay und die Torchancen nicht aus», resümierte ein sichtlich enttäuschter Trainer Jan Jungo. «Wir haben es Burgdorf in zwei Dritteln zu einfach gemacht, Tore zu schiessen. Dabei hat der Gegner gezeigt, dass er alles andere als unverwundbar ist und man ihn an einem guten Tag schlagen könnte.» Einzig in den letzten zwanzig Minuten sei Burgdorf massiv besser gewesen.

Die Darbietung seines Teams in den letzten Spielminuten versetzte Jungo geradezu in Ratlosigkeit: «Das letzte Drittel können wir getrost vergessen. Das brauchen wir gar nicht mehr zu analysieren, denn es war eine Katastrophe. Keine Ahnung, was da in die Mannschaft gefahren ist.»

Einmal mehr bemängelte der Trainer die fehlende Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. «Wir hätten die Chancen gehabt, um den Sack zuzumachen. Aber wenn wir solche Möglichkeiten auslassen, sind wir selber schuld, wenn wir verlieren.»

Telegramm

Ärgera Giffers – Bern Burgdorf 3:11 (2:2, 1:3, 0:6)

Sporthalle Giffers-Tentlingen, Giffers. – 202 Zuschauer. – SR Bajoni/Kämpfer. Tore: 9. Wieland (Walther) 1:0. 9. Baumgartner (Hanimann) 1:1. 17. Walther 2:1. 20. Cina (Wyss) 2:2. 26. Hanimann (Rudin) 2:3. 35. Hanimann (Baumgartner) 2:4. 36. Bergmann 2:5. 39. Walther 3:5. 42. Bergmann (Weber) 3:6. 44. Hanimann (Häubi) 3:7. 47. Weber (Hintermann) 3:8. 52. Wyss (Mischler) 3:9. 57. Garbare (Mischler) 3:10. 60. (59:49) Wyss (Mischler) 3:11. Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers. 1-mal 2 Minuten gegen Wizards Bern Burgdorf.

NLA. Frauen. Resultate: Emmental Zollbrück – Berner Oberland 4:3. Zug – Kloten-Dietlikon 1:6. Piranha Chur – Red Ants Winterthur 11:2. Frauenfeld – Laupen ZH 2:3. Rangliste: 1. Chur 6/18. 2. Kloten-Dietlikon 6/15. 3. Emmental Zollbrück 6/13. 4. Bern-Burgdorf 6/11. 5. Berner Oberland 6/9 (27:21). 6. Laupen 6/9 (21:25). 7. Winterthur 6/6 (18:36). 8. Zug 6/6 (13:33). 9. Giffers 6/2. 10. Frauenfeld 6/1.

Mehr zum Thema