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Ärgera gegen Chur chancenlos

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Ärgera Giffers trat von Anfang an kämpferisch auf und schaffte es, die ersten zehn Minuten einigermassen ausgeglichen zu gestalten. Die Churerinnen – zusammen mit Dietlikon seit Jahren das A und O im Schweizer Frauenunihockey – zeigten aber bald einmal ihre Klasse. Ein eiskalt ausgenutztes Überzahlspiel sowie nur eine Minute später ein weiterer Treffer, und schon lagen die Gäste mit zwei Toren in Führung.

Ärgera wurde nun zunehmend in der eigenen Zone eingeschnürt und konnte sich bei der starken Torhüterin Sarah Berger bedanken, nicht mit einem noch höheren Rückstand in die Pause gehen zu müssen. Es war zwar nicht so, dass sich Giffers überhaupt keine Chancen erspielte. Bei einigen guten Entlastungsangriffen fehlte am Ende jedoch die Präzision und auch etwas das Abschlussglück.

Eine Machtdemonstration

In der Folge war für Ärgera aber nichts mehr zu machen. Chur war in allen Belangen besser und erhöhte im zweiten Drittel dank drei weiteren Treffern auf 5:0. Die Senslerinnen waren bei Ballbesitz stets bemüht, etwas zu kreieren und offensiv in Erscheinung zu treten. Und tatsächlich schauten einige teils hochkarätige Möglichkeiten heraus, die jedoch oftmals von der ebenso starken Torhüterin Corinne Waldburger zunichtegemacht wurden.

Immerhin schaffte das immer noch kämpferische Heimteam zu Beginn des letzten Abschnitts durch ein Eigentor noch den Ehrentreffer. Die Minuten nach dem Tor holten Ärgera Giffers dann aber wieder auf den Boden zurück. Die Freiburgerinnen kassierten weitere vier Tore zum Endstand von 1:9 – und das alles innerhalb von nur gerade fünf Minuten. «In dieser Phase haben wir zwar energisch gespielt, aber gleichzeitig auch etwas kopflos», konstatierte Ärgera-Trainer Jan Jungo nach der Partie. «Teilweise haben wir den Gegner schon fast ‹eingeladen›, ein Tor zu schiessen.» Die Churerinnen haben das natürlich gerne angenommen und demonstrierten, weshalb sie auch in dieser Saison zu den ersten Anwärterinnen auf den Titel gehören.

«Natürlich ist das eine Klatsche. Doch man muss immer auch sehen, welche klasse Spielerinnen gegenüberstehen», relativierte Jan Jungo die hohe Niederlage. «Chur hat absolut verdient so hoch gewonnen. Ohne die Paraden von Berger wäre das Resultat noch um einiges höher ausgefallen.» Seine Mannschaft habe aber auch gute Phasen gehabt und sich während des gesamten Spiels doch einige gute Chancen herausgespielt. «Schade, haben wir unsere Möglichkeiten nicht besser genutzt. Dann hätte das Resultat etwas weniger brutal ausgesehen.»

Für die nächsten Spiele ist Jan Jungo, mittlerweile in seiner zehnten Saison mit Ärgera Giffers angelangt, zuversichtlich. «Wir müssen das Positive aus dieser Partie mitnehmen. Wenn wir gegen Gegner in unserer Reichweite unsere Leistung zeigen, dann wird es auch wieder Siege für uns geben.»

Am kommenden Samstag bietet sich für die Senslerinnen beim Auswärtsspiel gegen das NLA-Tabellenschlusslicht Red Ants Winterthur die nächste Gelegenheit, wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren.

Telegramm

Ärgera Giffers – Chur 1:9 (0:2, 0:3, 1:4)

Giffers. 110 Zuschauer. Tore: 10. C. Rüttimann (F. Marti) 0:1. 11. C. Gredig (M. Aanerud) 0:2. 23. L. Cotti (M. Scheidegger) 0:3. 29. S. Nieminen (M. Scheidegger) 0:4. 40. C. Rüttimann 0:5. 46. V. Reinhard (Eigentor) 1:5. 48. S. Nieminen (C. Rensch) 1:6. 49. N. Capatt (C. Rüttimann) 1:7. 50. A. Schneller 1:8. 52. F. Marti (C. Rüttimann) 1:9. Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers. 2-mal 2 Minuten gegen Chur.

Frauen. NLA. Rangliste: 1. Bern-Burgdorf 2/6 (15:3). 2. Chur 2/6 (13:3). 3. Kloten-Dietlikon 2/6 (9:4). 4. Zollbrück 2/3 (11:6). 5. Berner Oberland 2/3 (10:7). 6. Zug 2/3 (5:9). 7. Ärgera Giffers 2/2 (5:12). 8. Frauenfeld 2/1 (4:6). 9. Laupen ZH 2/0 (4:13). 10. Red Ants Winterthur 2/0 (3:16).

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