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Ärgera gewinnt erstmals in dieser Saison

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Die Voraussetzungen für Ärgera in der aktuellen Saison sind wahrlich nicht optimal. Das Hauptproblem: ein zu schmales Kader. Zwei Linien bringt man gerade noch so zusammen, die Bank ist dann aber viel zu spärlich besetzt. Für das Heimspiel am Samstag gegen Rychenberg Winterthur kam hinzu, dass mit Martina Buri eine der Führungsspielerinnen fehlte.

Ruffieux mit Mini-Comeback

Maria Ruffieux ersetzte Buri auf der Center-Position, wodurch Ärgera immerhin mit zwei gestandenen Centern ins Spiel gehen konnte. Ruffieux war eigentlich nach der letzten Saison zurückgetreten, konnte aber immerhin für ein Spiel zurückgeholt werden. Mitte Woche kontaktierten die Trainer die langjährige Giffers-Spielerin, die nicht lange zögerte: «Für mich war schnell klar, dass ich zusage», so Ruffieux nach dem Spiel. Obwohl Ärgera Giffers klar mit 3:9 verlor, habe es «Spass gemacht, mit dieser Mannschaft zu spielen». Zurückkommen auf ihren Rücktritt möchte sie aber trotzdem nicht: «Das ist ausgeschlossen.»

Es war dann auch Ruffieux, die ihre Farben im ersten Drittel nach einem schnellen 0:3-Rückstand mit einem sehenswerten Schuss wieder heranbrachte. Weil zu Beginn des zweiten Drittels auch Eliane Ganz traf, kam für kurze Zeit wieder etwas Spannung zurück in diese Partie. Als dann Livia Gross plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor auftauchte und nur knapp scheiterte, witterte das Heimteam definitiv die Chance, gegen diesen starken Gegner doch noch etwas ausrichten zu können.

Doch weit gefehlt! Nur wenig später gelang Rychenberg ein Doppelschlag, und bei Drittels­ende stand es nach weiteren Gäste-Toren bereits 3:8. Die Winterthurerinnen hatten das Spiel auch im letzten Drittel weitgehend im Griff und gewannen am Ende verdient mit 3:9. Der Auftritt von Ärgera Giffers war durchaus kämpferisch, doch liessen die Freiburgerinnen den Gegner in ihrer Zone zu sehr gewähren und machten es ihm zu einfach, zu Schüssen kommen. Hinzu kam, dass offensiv trotz grossen Bemühungen nicht viel gelingen wollte.

Starke Reaktion in Zug

Im zweiten Spiel dieser Doppelrunde gelang es Ärgera am Sonntag in Zug zum ersten Mal in dieser Saison, in Führung zu gehen. Livia Gross und Christel Köstinger sorgten für den Pausenstand von 0:2. Für Trainer Jan Jungo war das entscheidend: «Es war enorm wichtig für uns, für einmal nicht einem Rückstand hinterherrennen zu müssen.»

Im weiteren Spielverlauf gelang es Ärgera, Zug immer auf mindestens einem Tor Distanz zu halten. Schliesslich gewannen die Senslerinnen die Partie trotz des Aufbäumens der Heimmannschaft im letzten Drittel verdient mit 5:3.

«Es war sehr, sehr wichtig, diesen Match zu gewinnen», sagte ein sichtlich erleichterter Jan Jungo nach dem Spiel. Gerade für das Selbstvertrauen sei dieser erste Saisonsieg Gold wert: «Wir haben uns selber bewiesen, dass wir gewinnen können.» Sie hätten ähnlich agiert wie in den Spielen zuvor, «einfach noch etwas druckvoller und vor allem effizienter».

Im Kampf um einen Platz unter den ersten acht der Tabelle sind solche Siege gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte äusserst wichtig.

Telegramme

Ärgera Giffers – Winterthur 3:9 (1:3, 2:5, 0:1)

Sporthalle Giffers-Tentlingen, Giffers. 61 Zuschauer. SR Pestoni/Keel.

Tore: 2. Chalverat (Timmel) 0:1. 11. Dierks (Cattaneo) 0:2. 14. Bühler (Mattle) 0:3. 16. Ruffieux (Kohler) 1:3. 23. Ganz (Bertolotti) 2:3. 24. Koller (Scheidegger) 2:4. 26. Bösch (Cattaneo) 2:5. 30. Dierks (Mattle) 2:6. 34. Köstinger (Kohler) 3:6. 36. Mattle (Huovinen) 3:7. 37. Frick (Bengtsson) 3:8. 44. Chalverat (Frick) 3:9.

Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers. 5-mal 2 Minuten gegen Rychenberg Winterthur.

Zug United – Ärgera Giffers 3:5 (0:2, 1:1, 2:1)

Sporthalle Hofmatt, Oberägeri. 76 Zuschauer. SR Lieberherr/Rhöös.

Tore: 4. L. Gross (M. Buri) 0:1. 8. C. Köstinger (L. Bertolotti) 0:2. 35. O. Herzog (N. Kistler) 1:2. 38. E. Ganz (C. Köstinger) 1:3. 43. M. Krähenbühl (S. Kuster) 2:3. 47. E. Ganz (N. Dietrich) 2:4. 48. O. Herzog (N. Susztak) 3:4. 57. L. Gross (V. Dazio) 3:5.

Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Zug United. 1-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers.

Die weiteren Resultate des Wochenendes: Waldkirch-St. Gallen – Bern-Burgdorf 2:7. Frauenfeld – Emmental Zollbrück 3:12. Dietlikon – Berner Oberland 6:3. Red Ants Winterthur – Piranha Chur 4:7. Emmental Zollbrück – Waldkirch-St. Gallen 11:1. Piranha Chur – Frauenfeld 12:3. Berner Oberland – Zug 5:3. Bern-Burgdorf – Dietlikon 5:9.

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