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Ärgera Giffers vom Leader arg zerzaust

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 Trotz einigen Verletzungssorgen verfügt Dietlikon über ein ausgesprochen hochkarätiges Kader. Das zurzeit wohl gefährlichste und effizienteste Sturmtrio im Schweizer Frauenunihockey, zusammengesetzt aus Michelle Wiki, Petra Weiss und Nina Bertschy, sorgt bei jedem Gegner für ein mulmiges Gefühl.

Auch am Samstag dauerte es nicht lange, bis der berüchtigte Traumsturm zuschlug. Wiki eröffnete das Skore in der 8. Minute auf Zuspiel von Weiss. Nur drei Minuten später erzielte erneut Wiki–dieses Mal aber auf Zuspiel von Bertschy–das 2:0. Giffers kam seinerseits zwar ebenfalls vereinzelt zu Chancen, war vor dem Tor aber zu wenig zielstrebig. In der 14. Minute löste Ärgera für einmal einen Angriff mit einem langen Pass aus, den Maria Ruffieux direkt an Christelle Wohlhauser weiterleitete. Diese spedierte den Ball in Richtung des gegnerischen Tores–und er fand tatsächlich den Weg zwischen den Beinen der Torhüterin. Es sollte das letzte Erfolgserlebnis der Senslerinnen sein. Noch vor der ersten Pause klärte Dietlikon die Verhältnisse mit zwei weiteren Toren. Dietlikons 4:1-Führung nach dem Startabschnitt war hochverdient; dass der Vorsprung nicht höher ausfiel, war vor allem Patricia Roux im Tor von Giffers zu verdanken.

Eine Demonstration

 Zu Beginn des Mitteldrittels stellte Ärgeras Trainer auf zwei Linien um. Gegen die hocheffizienten Zürcherinnen fand Giffers aber auch so kein Mittel. In der Offensive scheiterten die Senslerinnen oft an sich selbst, und in der Defensive verloren sie wegen des schnellen Direktspiels der Gegnerinnen regelmässig die Übersicht. Fünf weitere Tore für die Heimmannschaft waren die logische Folge, während Giffers hochkarätige Chancen fahrlässig ausliess. So lautete das Resultat nach zwei Dritteln bereits 9:1.

Im Schlussabschnitt schaltete Dietlikon einen Gang zurück, was der Zürcher Dominanz keinen Abbruch tat. Im Tor der Freiburgerinnen nahm nun Fabienne Etter den Platz von Roux ein. Ärgera verschlimmerte mit Strafen seine Situation zusehends selbst–der Leader nahm die Geschenke dankend an. Dietlikon gelangen fünf weitere Treffer zum Schlussresultat von 14:1. An nicht weniger als zehn Toren war der Topsturm Wiki/Weiss/ Bertschy beteiligt. chw

Telegramm

Dietlikon – Ärgera 14:1 (4:1, 5:0, 5:0)

Sporthalle Hardau Zürich. 217 Zuschauer. SR Hohl/ Keel.Tore:8. Wiki (Weiss) 1:0. 11. Wiki (Bertschy) 2:0. 14. Wohlhauser (Ruffieux) 2:1. 16. Bertschy (Weiss) 3:1. 18. Wiki (Weiss) 4:1. 21. Wiki (Weiss) 5:1. 24. Weiss (Wiki) 6:1. 34. Kuoni (Pedrazzoli) 7:1. 37. Bertschy (Pedrazzoli) 8:1. 38. Wiki (Linden) 9:1. 41. Bertschy (Wüthrich) 10:1. 48. Gämperli 11:1. 48. Schmucki 12:1. 54. Weiss (Wiki) 13:1. 55. Gämperli (Walter) 14:1.

Ärgera Giffers:Roux (41. Etter); Berti, Hirschi; Bertolotti, Köstinger, Moser; Dietrich, Weibel; Ruffieux, Wohlhauser, Beck; Buri, Schürch, Feller; Wieland, Feller, Dazio.

 

NLA. Rangliste:1. Dietlikon 13/35. 2. Piranha Chur 13/34. 3. Emmental Zollbrück 13/23. 4. Bern-Burgdorf 13/22. 5. Giffers 13/19. 6. Winterthur 13/15. 7. Dürnten-Bubikon-Rüti 13/5. 8. Zug 13/3.

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