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Ärgera im Wechselbad der Gefühle

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Am Samstag in Chur wurden die Aufsteiger aus Giffers nicht geschont. Obwohl Ärgera gut dagegenhielt und auch selbst ab und an in die Offensivzone vorstiess, ging das Heimteam in der 5. Minute in Führung. Giffers kämpfte beherzt, verteidigte im Kollektiv, und doch kam dabei nichts Zählbares heraus. Im Verlauf des ersten Abschnitts erspielten sich die abgebrühten Chur Piranhas noch weitere drei Treffer zum Zwischenresultat von 4:0. Die herrlichen Passstafetten der Churerinnen waren so präzis und wirkungsvoll, dass selbst Fabienne Etters Topleistung im Tor der Senslerinnen nicht reichte, um die gegnerische Tormaschinerie zu stoppen.

Chur zu stark

Im Mitteldrittel stellte Trainer Yvan Jungo auf zwei Blöcke um und forcierte seine besten Kräfte. Trotzdem konnten die Einheimischen durch einen Doppelschlag auf 6:0 erhöhen. Giffers kämpfte weiter und wollte unbedingt einen Ehrentreffer erzielen. Die Chance dazu erhielten die Freiburger-Oberländerinnen in der Spielmitte durch ein zweiminütiges Überzahlspiel. Auch hier schien es zuerst ein wenig aussichtslos, da die Churerinnen sehr aggressiv verteidigten. Doch dann konnte Caroline Schürch den Ball doch noch aus kurzer Distanz über die Linie befördern.

Auch im letzten Abschnitt hatte Ärgera der spielerischen Überlegenheit des amtierenden Schweizermeisters nichts entgegenzusetzen. Während der Gast seine Kräfte für das wichtige(re) Spiel am Sonntag schonte, erhöhte Chur in regelmässigen Abständen auf 11:1. Obwohl auch die Senslerinnen einige hochkarätige Torchancen ausliessen, mussten sie sich am Ende vor allem bei ihrer Torhüterin bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Reaktion gegen DBR

Nach der klaren Niederlage gegen Chur konnte sich Giffers am Sonntag gegen Dürnten-Bubikon-Rüti rehabilitieren und 4:1 gewinnen. Ärgera startete im Zürcher Oberland trotz nicht mehr ganz so frischer Beine druckvoll und machte mit zwei Reihen ordentlich Dampf. Die Gastgeber schienen vom Sensler Tempo überrascht und sahen sich mehrmals mit einer Unterzahlsituation konfrontiert. Trotz der drückenden Überlegenheit gelang Giffers das erste Tor erst drei Minuten vor der ersten Pause durch Christelle Wohlhauser.

Die Führung für Giffers war hochverdient und entsprach dem Spielverlauf. Nicht einmal eine Minute später war es erneut dasselbe Sturmduo, das zum Torerfolg kam. Dieses Mal erkämpfte sich jedoch Wohlhauser den Ball und passte auf die völlig frei stehende Ruffieux, die ihre Chance ebenfalls nutzte. Nach dem 2:0 waren die FB Riders von der Rolle und hatten Probleme bei der Zuteilung. Torhüterin Patricia Roux nutzte diese Verwirrung aus und lancierte mit einem langen und präzisen Auswurf Caroline Schürch, die daraufhin alleine auf das gegnerische Tor ziehen konnte und eiskalt verwertete. Roux, die für ihre scharfen Auswürfe berüchtigt ist, liess sich so ihren ersten Assist der Saison gutschreiben. Mit dem 3:0-Zwischenstand ging es in die erste Pause.

19 Sekunden fehlten

Auch im zweiten Abschnitt dominierte Ärgera. Die Riders konnten nur selten in die Sensler Platzhälfte vorstossen und sich noch seltener darin festsetzen. Oftmals fingen Giffers’ Stürmerinnen die gegnerischen Pässe früh an und lancieren sogleich einen Gegenangriff. Da sich aber auch die Zürcher Torhüterin in einem guten Licht präsentierte, fielen im Mitteldrittel keine Tore.

Im Schlussdrittel setzten die Zürcherinnen alles auf die Karte Angriff. Die Vorstösse waren jedoch meist zu überhastet und zu unpräzis, so dass Giffers die Überhand behielt. Das 4:0 erzielte Alexandra Moser in der 49. Minute, indem sie einen Direktpass von Schürch direkt unter die Latte hämmerte. Dann konzentrierten sich die Senslerinnen auf die Verteidigung des eigenen Tores. Obwohl sie in den letzten zehn Minuten viele unnötige Strafen erhielten und viermal in Unterzahl spielen mussten, blieben sie lange schadlos. Erst neunzehn Sekunden vor Schluss kam Dürnten-Bubikon-Rüti durch seine Topskorerin Evelina Garbare doch noch zum Ehrentreffer. chw

Telegramme

Piranha Chur – Ärgera 11:1 (4:0, 4:1, 3:0)

Gewerbliche Berufsschule, Chur.–175 Zuschauer.Tore:5. Zwinggi (Ulber) 1:0. 12. Ulber (Zwinggi) 2:0. 17. Paschoud (Lackovà) 3:0. 20. Gredig (Ukkonen) 4:0. 22. Fausch (Dominioni) 5:0. 26. Lackovà (Sgier) 6:0. 27. Dominioni (Gredig) 7:0. 30. Schürch 7:1. 33. Sgier (Buchli) 8:1. 42. Lackovà (Paschoud) 9:1. 53. Lackovà (Paschoud) 10:1. 55. Zwinggi (A. Dellagiovanna) 11:1.Strafen:1-mal 2 Minuten gegen Piranha Chur. Keine Strafen gegen Ärgera Giffers.

Ärgera Giffers:Etter; Berti, Hirschi; Buri, Moser, Beck; Wyder, Weibel; Bertolotti, Schürch, Feller; Dietrich, Wieland; Ruffieux, Wohlhauser, Dazio.

 

FB Riders – Ärgera 1:4 (0:3, 0:0, 1:1)

MZH Schwarz, Rüti ZH.–105 Zuschauer.Tore:17. Wohlhauser (Ruffieux) 0:1. 18. Ruffieux (Wohlhauser) 0:2. 20. Schürch (Roux) 0:3. 49. Moser (Schürch) 0:4. 60. (59:41) Garbare (Müller) 1:4.Strafen:1-mal 2 Minuten gegen Dürnten-Bubikon-Rüti, 4-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers.

Ärgera Giffers:Roux; Wyder, Bertolotti; Buri, Schürch, Köstinger; Dietrich, Hirschi; Ruffieux, Moser, Wohlhauser; Weibel, Wieland, Berti, Beck, Dazio, Feller.

 

Nationalliga A. Rangliste:1. Dietlikon 10/26. 2. Chur 9/25. 3. Emmental Zollbrück 10/17. 4. Bern-Burgdorf 10/16. 5. Giffers 10/13 (32:56). 6. Winterthur 10/12 (33:45). 7. Dürnten-Bubikon-Rüti 10/5 (21:62). 8. Zug 9/3 (32:58).

 

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