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Ärgera kassiert überflüssige Niederlage

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Das Spiel begann für die Senslerinnen schlecht, denn bereits nach fünf Minuten lagen sie mit 0:1 hinten – obwohl sie das Startdrittel klar dominiert hatten. Die grösste Ausgleichschance vergab Eliane Ganz in der 12. Minute, als sie knapp an der stark aufspielenden Torhüterin Livia Angehrn scheiterte. Aber bereits eine Minute später setzte sie sich energisch durch und markierte den verdienten Ausgleich.

Im zweiten Drittel legten die Zürcherinnen einen Zacken zu und überrannten die Einheimischen noch und noch. Besonders stark spielten in dieser Phase Tabitha Koller und Melea Brunner. Aber auch Ganz wusste erneut zu brillieren und hatte in der 24. Minute das 2:1 auf dem Stock. In der 27. Minute drückte die vorgepreschte Verteidigerin Marjut Mäkelä aus 10 Metern hart ab und buchte das 1:2. Nur vier Minuten später hatte Jasmin Krähenbühl gar das 1:3 auf dem Stock, scheiterte aber an der überragenden Torhüterin Sarah Berger. Die nächsten Chancen hatten Ganz und die Winterthurerinnen Krähenbühl und Koller. Dann war es Goalgetterin Fabienne Walther, die kurz vor der Pause den eher unverdienten 2:2-Ausgleich reüssierte. Mit einer Superreaktion verhinderte Berger Sekunden vor der Pause die erneute Führung der Gäste.

Zu Beginn des Schlussdrittels hatte Walther zwei grosse Chancen. Dann fiel die Vorentscheidung, denn nach einem Gedränge vor dem Ärgera-Tor lag der Ball plötzlich im Gehäuse. Die Schiedsrichter entschieden auf Eigentor, obwohl Annika Dierks zuletzt am Ball war (46.). Nur vier Minuten später erhöhte wieder Dierks auf 2:4. Ärgera kämpfte nun gewaltig, vergab aber die Grosschancen gleich im Dutzend. Erst in der vorletzten Minute verkürzte die fleissige Nadine Dietrich auf 3:4 – und das war leider zu spät.

«Es hat im Kopf gefehlt»

Trainer Jan Jungo war verärgert: «Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen. Aber im Abschluss sündigten wir einmal mehr gewaltig.» Sehr zufrieden war er mit den beiden Verteidigerinnen Nadine Dietrich und Adrienne Wieland, die sich jeweils fleissig im Angriff eingeschaltet hatten. «Es fehlte leider heute bei einigen Spielerinnen im Kopf. Das Eigentor war angeschossen und nicht ausgekontert. Da kann man nichts machen.» Er bedauert, dass die verletzten Leistungsträgerinnen Andrea Kohler und Christel Köstinger die ganze Rückrunde ausfallen werden. «Immerhin kann Olivia Lehmann im Januar wieder spielen, was uns einiges bringen wird.» Er hofft nun am nächsten Samstag in Laupen ZH einen Dreier einfahren zu können.

Telegramm

Ärgera – Rychenberg Winterthur 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)

Sporthalle Giffers. 124 Zuschauer. SR: Kehl/Siegfried. Tore: 5. Rüegger (Koller) 0:1. 14. Ganz 1:1. 27. Mäkelä (Kühne) 1:2. 36. Walther 2:2. 46. Eigentor Ärgera (Dierks) 2:3. 49. Dierks (Rüegger) 2:4. 59. Dietrich (Bertolotti) 3:4. Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Ärgera, 3-mal 2 Minuten gegen Rychenberg.

Frauen. NLA. Rangliste (alle 12 Spiele): 1. Piranha Chur 36. 2. Kloten-Dietlikon 30. 3. Emmental Zollbrück 25. 4. Berner Oberland 24. 5. Bern-Burgdorf 23. 6. Laupen ZH 12. 7. Red Ants Winterthur 12. 8. Zug 9. 9. Giffers 5. 10. Frauenfeld 4.

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