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Ärgera kommt nicht auf Touren

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Es sollte doch nun endlich wieder einmal klappen mit einem Sieg für Ärgera Giffers. Das letzte Erfolgserlebnis, der Sieg gegen die Aufsteigerinnen aus Frauenfeld, lag bereits einige Zeit zurück (12. November 2016), und so starteten die Senslerinnen entschlossen in dieses Heimspiel gegen die drittplatzierten Wizards Bern Burgdorf, bei denen die langjährige Ärgera-Topscorerin Caroline Schürch wenig überraschend auch die beste Skorerin ihrer neuen Mannschaft ist.

Chancen verpasst

Ärgera gestaltete zwar die Partie in den ersten Minuten ausgeglichen, die Führung jedoch erzielten die Bernerinnen. Mit zwei Pässen hebelten sie die gesamte Giffers-Abwehr aus und kamen so zur nicht unverdienten Führung (7.). Die Senslerinnen gingen nun nicht weniger entschlossen zur Sache, fuhren einige schnelle Konter und kamen zu vereinzelten guten Möglichkeiten – jedoch ohne diese zu nutzen. Wie schon oft erwiesen sich die Gegnerinnen in solchen Phasen als effizienter, und so gelang Bern Burgdorf durch einen verdeckten Weitschuss das 0:2 (16.).

Ärgera versuchte in der Folge noch etwas schneller zu spielen, verlor jedoch zu oft mit ungenauen und zu riskanten Zuspielen den Ballbesitz, während Bern Burgdorf ein doch etwas gepflegteres Spiel zeigte. Das 0:3 zu Beginn des zweiten Drittels war eine Kopie des zweiten Treffers, wobei Patricia Roux im Ärgera-Tor einmal mehr die Sicht verdeckt war.

Bern Burgdorf souverän

Das Heimteam zeigte sich weiterhin engagiert und gewillt, dieses Spiel nicht so schnell aufzugeben. Tatsächlich kam Ärgera noch einmal zurück in diese Partie, als Topskorerin Christel Köstinger eine Vorlage von Captaine Lea Bertolotti gekonnt backhand abschloss. Ein leichter Aufwind war zu spüren, und Giffers arbeitete sich weiter nach vorne. Doch als Bern Burgdorf ein Überzahlspiel mit einem Direktschuss zum 1:4 abschloss (37.), war das Spiel praktisch entschieden.

Ärgera Giffers versuchte es im letzten Drittel zwar weiter – mit ihren zu ungenauen und etwas zu hektischen Spielzügen hatten sie jedoch gegen die nun souveränen Bernerinnen keine Chance mehr. Dem schön herauskombinierten 1:5 der Gäste (49.) folgte zwar fünf Minuten später der Anschluss durch die Finnin Miia Saari. Weil Ärgera jedoch kein weiterer Treffer gelang, Bern Burgdorf wenige Sekunden vor Schluss jedoch schon, stand es am Ende 2:6.

«Statt 2:2 stand es 0:2»

Für die routinierte Ärgera-Verteidigerin Nadine Dietrich waren die verpassten Möglichkeiten im ersten Drittel der Hauptgrund für die erneute Niederlage. «Wir hatten genügend Chancen im ersten Drittel, leider haben wir diese nicht verwertet, dafür aber zwei Tore kassiert. So stand es 0:2 statt 2:2.» Sie hätten es trotzdem weiter versucht, «jedoch haben sich zu viele individuelle Fehler eingeschlichen, welche zu Gegentoren geführt haben. Am Ende waren sie einfach besser als wir.»

Die relativ hohe Fehleranfälligkeit ihrer Mannschaft sei auffallend gewesen. Es sei immer noch speziell, wenn die langjährige und so dominante Mitspielerin Caroline Schürch als Gegnerin gegenübersteht. «Vielleicht waren wir heute deshalb etwas nervöser als sonst. Gegen andere Teams haben wir gezeigt, dass wir es besser können.»

Am 11. Februar 2017 bietet sich für die Senslerinnen bei Aufsteiger Frauenfeld die nächste Chance auf drei Punkte. Dies sollte Mut machen, war doch Frauenfeld der letzte Gegner, den Ärgera bezwingen konnte.

Telegramm

Ärgera – Bern Burgdorf 2:6 (0:2, 1:2, 1:2)

Sporthalle Giffers-Tentlingen, Giffers. 126 Zuschauer. SR Rudin/Begré. Tore: 7. N. Baumgartner (L. Marendaz) 0:1. 16. J. Krähenbühl (Sa. Wyss) 0:2. 22. L. Zumstein (M. Hintermann) 0:3. 28. C. Köstinger (L. Bertolotti) 1:3. 37. L. Hanimann 1:4. 49. Si. Wyss (C. Schürch) 1:5. 54. M. Saari 2:5. 60. L. Marendaz 2:6. Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers. 1-mal 2 Minuten gegen Wizards Bern Burgdorf.

Frauen. NLA. Rangliste: 1. Piranha Chur 17/42 (99:57). 2. Dietlikon 17/41 (84:44). 3. Bern-Burgdorf 17/40 (90:58). 4. Emmental Zollbrück 17/22 (68:87). 5. Red Ants Winterthur 17/21 (70:77). 6. Zug 17/20 (66:87). 7. Frauenfeld 17/13 (65:91). 8. Giffers 17/5 (57:98).

«Gegen andere Teams haben wir gezeigt, dass wir es besser können.»

Nadine Dietrich

Verteidigerin Ärgera

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