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Ärgera mit magerer Punkteausbeute

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Nach dem Corona-bedingten Spielausfall der Vorwoche empfing ein energiegeladenes Ärgera am Samstagabend zu Hause die bisher (fast) makellosen Ostschweizerinnen des UHC Waldkirch-St. Gallen. Die Gäste erwischten einen etwas verschlafenen Start in die Partie, Giffers hingegen legte los wie die Feuerwehr und ging in der 8. Minute nach einem Weitschuss von Adrienne Wieland in Front. Nur wenige Minuten später doppelte Alyssa Buri – nach einem clever abgefangenen Querpass – nach. Kurz vor Ende des ersten Drittels zeigte die St. Gallerin Livia Resegatti dann erstmals an diesem Abend, dass sie eine der torgefährlichsten Stürmerinnen der Liga ist. Sie verkürzte sehenswert auf 1:2.

Niederlage in der Verlängerung

Die Gäste kamen dann im Mittelabschnitt deutlich besser in Schwung. Sie liessen den Ball nun sorgfältig in ihren Reihen zirkulieren und hatten mehr Ballbesitz. Mit einem Doppelschlag zur Spielhälfte brachte das Duo Eschbach/Resegatti die St. Gallerinnen mit 3:2 in Führung.

Die Hausherrinnen steckten nicht auf, sie zeigten mit grosser Leidenschaft, was sie am besten können: kämpfen. So schlich sich nun auch im Spiel von Grün-Weiss die eine oder andere Unsauberkeit ein, woraus eine Strafe resultierte. Pascale Huber glich das Skore folgerichtig zum 3:3 aus.

Rund zehn Minuten vor Schluss eroberte Nadja Schüpbach in Unterzahl den Ball, liess gleich mehrere aufgerückte Ostschweizerinnen stehen und schloss mit einem satten Hocheck-Schuss erfolgreich ab. Erneut konnte WaSa jedoch auf den Rückstand reagieren und postwendend den Ausgleichstreffer erzielen.

Das Spiel musste also in der Verlängerung entschieden werden, wo die Gäste die Oberhand behielten und die Tschechin Pavlina Vacinova in Diensten der St. Gallerinnen in der 65. Minute den 5:4-Siegestreffer schoss.

Am Sonntag gastierten die Giffersnerinnen in Altdorf im Kanton Uri. In der letzten Saison waren die Duelle gegen die Frauen aus der «Tell-Stadt» jeweils eine zähe Angelegenheit. So auch an diesem Tag.

Uri mit destruktivem Spiel erfolgreich

Ärgera Giffers zeigte sich im ersten Drittel äusserst wach, aggressiv und deutlich spielbestimmend. Lediglich im Abschluss liessen die Freiburger Oberländerinnen – wie schon so oft – die letzte Konsequenz und Präzision vermissen, sahen sie sich doch häufig mit geblockten Schüssen konfrontiert. Den überfälligen Führungstreffer erzielte Alyssa Buri nach einem Durcheinander vor dem Urner Tor, indem sie den Ball über die Linie stocherte. Noch vor Drittelsende traf die Innerschweizerin Laura Müller entgegen dem Spielverlauf zum 1:1-Ausgleich in den Winkel.

Im Mittelabschnitt waren die Freiburgerinnen weiterhin bemüht, ein gepflegtes Spiel aufzuziehen. Oft fehlte jedoch im Aufbau und auch beim Festsetzen in der gegnerischen Zone die Geduld. Die Urnerinnen ihrerseits spielten – wie Headcoach Christoph Zingg nach der Partie bilanzierte – äusserst destruktiv, womit die Gäste grosse Mühe bekundeten. So stand Giffers nach dem zweiten Drittel und einem Zweitorerückstand wortwörtlich mit dem Rücken zur Wand.

Entscheidung durch Konter

Mit grossem Willen und der Entschlossenheit, das Spiel doch noch in die richtigen Bahnen zu lenken, starteten die nun nur noch mit zwei Linien agierenden Freiburgerinnen in das Schlussdrittel. Doch auch die Umstellung brachte nicht den gewünschten Erfolg. Das Heimteam, das sich zu diesem Zeitpunkt vor allem auf schnelle Konter konzentrierte, schloss einen ebensolchen rund fünf Minuten vor Schluss effizient zur 4:1-Führung ab.

In einem druckvollen Überzahlspiel ohne Goalie versuchten die Gäste noch das Unmögliche möglich zu machen. Die Schüsse fanden gleich reihenweise und beinahe im Sekundentakt den Weg vor (aber nicht in) das Urner Tor. Der 2:4-Anschlusstreffer von Nadja Schüpbach 24 Sekunden vor Schluss kam zu spät, die Niederlage in einer zerfahrenen Partie liess sich nicht mehr verhindern.fa

Telegramme

Ärgera Giffers – WaSa 4:5 n. V. (2:1, 0:2, 2:1, 0:1)

Sporthalle Giffers-Tentlingen. – 95 Zuschauer. Tore: 8. Wieland (Meyer) 0:1. 15. Buri 0:2. 20. Resegatti (Breu) 1:2. 31. L. Resegatti (Eschbach) 2:2. 32. Eschbach (Resegatti) 2:3. 43. P. Huber (Bertolotti) 3:3. 51. Schüpbach 4:3. 52. Göldi (L. Raschle) 4:4. 65. Vacinova 4:5. Strafen: 2-mal 2 Min. gegen Giffers, 1-mal 2 Min. gegen Waldkirch-St. Gallen.

Uri – Ärgera Giffers 4:2 (1:1, 2:0, 1:1)

Feldli Altdorf UR. – 150 Zuschauer. Tore: 16. Buri (Jungo) 0:1. 19. Müller (Kullaa) 1:1. 29. Schuler (Gnos) 2:1. 37. Saari (Reding) 3:1. 55. Loretz (Magagnino) 4:1. 60. Schüpbach (Bertolotti) 4:2. Strafen: –.

Frauen. NLB: 3. Rangliste: 1. Zäziwil 4 Spiele/2.75 Punktequotient. 2. Waldkirch-St. Gallen 4/2.5. 3. Visp 4/2.5. 4. Appenzell 3/2.0. 5. Basel Regio 4/1.5. 6. Giffers 3/1.33. 7. Uri 4/1.25. 8. Nesslau 4/1.0. 9. Rümlang-Regensdorf 4/0.25. 10. Yverdon 4/0.

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