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Ärgera muss die Playouts planen

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Mit einem Torverhältnis von 0:32 hatte Ärgera Giffers die letzten drei Spiele vor der Nationalmannschaftspause verloren. Es mussten also am Samstag Tore her – und am liebsten auch gleich Punkte. Denn für die letztplatzierten Giffersnerinnen waren die Playoffs zwei Runden vor Schluss der Meisterschafft noch immer möglich: Mit zwei Siegen hätte man die doch ziemlich misslungene Meisterschaft noch retten und das achtplatzierte Zug überholen können.

Endlich ein Tor

Ärgera startete ansprechend ins Spiel, stand offensiv und spielte einfach. Bis zur 14. Minute hatte die Heimmannschaft sogar mehr vom Spiel, doch die zahlreichen Chancen blieben ungenutzt. Und in eben dieser 14. Minute schoss Berner Oberland wie aus dem Nichts zwei Tore innerhalb weniger Sekunden. Trotz der schwer verdaulichen Tatsache, bereits wieder einem Rückstand hinterherrennen zu müssen, blieb Ärgera seinem Spiel treu. Als dann Melanie Stump den Ball einfach mal aufs Tor brachte und die gegnerische Torhüterin danebengriff, war der Torfluch endlich gebrochen. Es war der erste Torerfolg im Jahr 2019 und seit 198 (!) Minuten. Und das sollte es noch nicht gewesen sein: Noch vor der ersten Pause blieb Eliane Ganz vor dem Tor eiskalt und glich das Spiel wieder aus.

Das zweite Drittel war dann ein munteres Hin und Her, wobei Ärgera den Bernerinnen in der eigenen Zone zu viele Freiheiten liess und die momentane Unsicherheit nicht gänzlich kaschieren konnte, dafür aber offensiv einige Nadelstiche setzte und mit Livia Gross als Doppeltorschützin die Führung der Gäste zwei Mal wieder ausglich. Danach folgten jedoch wieder zwei Minuten, in denen die Mannschaft von Trainer Jan Jungo nicht auf der Höhe wirkte. Kurz vor der Pause zogen die Bernerinnen auf 6:4 davon, was natürlich die Aufgabe für Ärgera im letzten Abschnitt nicht einfacher machte.

Die Gastgeberinnen schafften es trotz zahlreicher guter Möglichkeiten – unter anderem einem Penalty – und einem kämpferischen Auftritt nicht mehr, an Berner Oberland heranzukommen. Nur die Gäste trafen kurz vor Schluss ein siebtes Mal, und so waren die Niederlage und somit auch der Gang in die Playouts für die Senslerinnen besiegelt.

«Fortschritt war zu sehen»

«Wir können viel Positives aus diesem Spiel nehmen», so James Rappo, Assistenztrainer von Ärgera Giffers, nach der Partie. «Es war ein Fortschritt zu sehen. Wir haben viel gesprochen und gearbeitet in den letzten Wochen. Es war sehr wichtig, wieder einmal Tore zu schiessen. Die Tendenz zeigt nach oben, das stimmt uns zuversichtlich.» Trotzdem hadert Rappo mit der vergebenen Chance, einen Sieg einzufahren: «Diese Mannschaft wäre heute zu schlagen gewesen.»

Beim letzten Spiel gegen Zug ist für das Trainergespann das Ziel klar: «Wir möchten drei Punkte holen, um einerseits mit einem guten Gefühl in die Playouts zu starten, andererseits um den Heimvorteil zu holen», so James Rappo. Im Kampf um den Ligaerhalt gegen die Red Lions aus Frauenfeld könnte dies eine entscheidende Rolle spielen.

Telegramm

Ärgera Giffers – Berner Oberland 4:7 (2:2, 2:4, 0:1)

Sporthalle Giffers-Tentlingen, Giffers. 128 Zuschauer. SR Begré/Birbaum.

Tore: 14. S. Hietanen (C. Leu) 0:1. 14. S. Eggel (L. Steiner) 0:2. 17. M. Stump (L. Gross) 1:2. 20. E. Ganz (F. Walther) 2:2. 22. C. Leu (K. Wenger) 2:3. 28. L. Gross (F. Walther) 3:3. 29. J. Zwahlen (S. Piispa) 3:4. 32. L. Gross (F. Walther) 4:4. 39. S. Hietanen 4:5. 40. S. Hietanen (C. Leu) 4:6. 58. S. Hietanen (S. Eggel) 4:7.

Frauen. NLA. Rangliste (je 17 Spiele): 1. Piranha Chur 51. 2. Kloten-Dietlikon 42. 3. Wizards Bern Burgdorf 38. 4. Berner Oberland 33. 5. Emmental Zollbrück 30. 6. Winterthur 20. 7. Laupen ZH 19. 8. Zug 10. 9. Frauenfeld 7. 10. Giffers 5.

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