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Ärgera verliert Duell um Platz sechs

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Nach der zweiwöchigen Weihnachtspause musste Ärgera Giffers am Sonntag beim Tabellennachbarn Zug United antreten. Im Vorfeld waren die beiden punktgleich und die Senslerinnen nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Zentralschweizerinnen platziert. Zug startete fulminant in die Partie und lag bereits nach drei Minuten mit 2:0 in Front. Ärgera verschlief den Start gehörig und hatte den äusserst effizienten Gegnerinnen anfangs nichts entgegenzusetzen. Giffers kam nur zu wenigen Chancen im Startdrittel und bekundete zudem auch Mühe mit dem harten Boden, der wenig fehlerverzeihend war. Nach dem Zwei-Tore-Rückstand fanden die Senslerinnen den Tritt etwas besser und überstanden sogar ein Unterzahlspiel unbeschadet.

Giffers stets im Hintertreffen

Bis zur Spielmitte blieb der Spielstand derselbe, ehe die Zuger Angreiferinnen in der 34. Minute abermals zuschlugen und auf 3:0 erhöhten. Doch Giffers liess sich nicht abschütteln und blieb aufsässig. In der 38. Minute konnte Caroline Schürch den Ball erobern und per «Buebetrickli» zum 1:3 verkürzen.

Dieser Treffer verlieh den Gästen neuen Schwung. Sie machten weiter Druck und nur eine Minute später passte Schürch in die Mitte zu Christelle Wohlhauser, die nur noch einzuschieben brauchte. Mit dem 2:3 ging es zum zweiten Mal in die Katakomben.

Die letzten zwanzig Minuten begannen für Giffers denkbar schlecht: Nach einem schnell vorgetragenen Konter hiess es schon früh 4:2 für Zug. Zwar gewann Giffers nun langsam die Oberhand, es resultierten aus der optischen Überlegenheit allerdings keine Tore. Ganz im Gegensatz zur Gegenseite, wo die finnische Topskorerin Emmi Niemelä ihren zweiten Treffer des Abends erzielte und per Penalty auf 5:2 erhöhte.

Diese Drei-Tore-Führung bedeutete in dieser Phase bereits die Vorentscheidung. Zwar konnte das Sturmduo Schürch/Wohlhauser noch einmal auf 5:3 verkürzen, jedoch kassierte Giffers postwendend den nächsten Gegentreffer. Auch als Ärgera seine Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin ersetzte, gelang nichts Zählbares. Zug United hingegen traf noch je einmal ins Leere und ins besetzte Tor.

Christel Köstinger erzielte in der 53. Minute durch einen herrlichen Weitschuss zwar noch den vierten Treffer für Giffers, am Ausgang des Spiels änderte dies jedoch nichts. Im Gegenteil: Für den Schlusspunkt sorgten die Gastgeberinnen zwei Minuten vor Matchende mit dem 8:4.

Auf Platz sieben abgerutscht

Für Giffers begann das neue Jahr, wie das alte geendet hatte: mit einer Niederlage. Zug war am Sonntag schlicht zu stark und zu effizient für die Senslerinnen. In der Tabelle rutschte das Team dadurch auf den siebten Platz ab. Bis zu den Playoffs sind in der NLA-Qualifikation noch neun Runden zu spielen, Ärgera bleiben somit noch genügend Möglichkeiten, um sich eine optimale Ausgangslage für die entscheidende Phase der Saison–die Playoffs–zu schaffen.

Am nächsten Wochenende folgt indes bereits die nächste schwierige Aufgabe für die Freiburgerinnen: eine Doppelrunde gegen die beiden Tabellenführenden UHC Dietlikon und Piranha Chur. chw

 

Telegramm

Zug – Ärgera Giffers 8:4 (2:0, 1:2, 5:2)

Stadthalle Zug (Herti), Zug.–119 Zuschauer.–SR Begré/Brändle.Tore:3. Mäkelä (Ott) 1:0. 3. Ott (Oksman) 2:0. 34. Hagg (Luck) 3:0. 38. Schürch 3:1. 39. Wohlhauser (Schürch) 3:2. 43. Schibli (Gasner) 4:2. 48. Niemelä 5:2. 49. Schürch (Wohlhauser) 5:3. 50. Niemelä 6:3. 53. Luck (Hagg) 7:3. 53. Köstinger 7:4. 58. Schibli (Luck) 8:4.Strafen:1-mal 2 Minuten gegen Zug United, 2-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers.

UH Ärgera Giffers:Roux; Bertolotti, Wyder; Buri, Schürch, Wohlhauser; Hirschi, Dietrich; Ruffieux, Bapst, Köstinger; Kohler, Wieland; Gnaegi, Feller, Dazio; Weibel, Beck.

NLA. Rangliste:1. Dietlikon 12/28 (76:47). 2. Piranha Chur 11/27 (62:28). 3. Emmental Zollbrück 11/24 (56:35). 4. Bern-Burgdorf 12/21 (47:46). 5. Red Ants Winterthur 12/19 (49:45). 6. Zug 12/12 (40:61). 7. Giffers 12/9 (48:74). 8. Berner Oberland 12/1 (28:70).

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