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Ärgerliche frühe Gegentore

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Autor: Kurt Ming

Der Anschlusstreffer von Routinier Stefan Fontana in der Nachspielzeit war leider nur noch Torkosmetik, trotzdem hätten die Oberländer für ihren Einsatz in diesem vorletzten Aufstiegsspiel einen Punkt verdient. Einige wenige Aussetzer in der Abwehr zu Beginn des Spiels und gleich nach dem Pausentee nutzten die Welschen, um sich punktemässig an ihrem Gegner in der Tabelle vorbeizuschleichen. In diesem offen und lange Zeit fair geführten Match nutzte der Sieger seine Chancen etwas konsequenter als der Heimklub, dessen Dreimannaberwehr vorab bei Flanken und von der Seite immer wieder Mühe bekundete.

Blitzstart der Gäste

Schade, denn nach vorne war das Aerschmann-Team praktisch ebenbürtig, aber nach dem dritten Gegentor konnte Courtepin natürlich seine Abwehr noch mehr verstärken und so grösseren Schaden verhindern. Die knapp 300 Zuschauer bekamen trotz schwierigen Terrainverhältnissen – wegen des ständigen Regens war die Bodenhaftung der Spieler zum Teil nicht immer leicht – eine gute Partie mit sicher einem Dutzend schöner Torszenen zu sehen. Aufgrund der Kontermöglichkeiten des Kolly-Teams war der knappe Sieg am Ende wohl etwas glücklich, aber nicht gestohlen.

Am letzten Samstag hatte ja Plasselb gegen Bas Gibloux noch die zwei ersten Tore geschossen und dann doch noch verloren, jetzt vier Tage später ging es im gegenteiligen Sinn zur Sache. Nach einer Viertelstunde lagen die Gäste mit 2:0 in Front, beide Treffer fielen nach Kopfbällen der völlig frei stehenden Zbinden und Serifi. Beim zweiten Goal musste Goalie Mike Brügger den glitschigen Ball unter dem Körper vorbei ins Tor gleiten lassen. Plasselb erholte sich jedoch gut von diesem Rückschlag und konnte nach einer halben Stunde verdientermassen das Anschlusstor durch ihren Goalgetter Philipp Fontana buchen. Und bis zur Pause hatte man dann sogar mehr Spielanteile und stand dem Ausgleich einige Male nahe.

Das im Nachhinein entscheidende Tor fiel dann, als noch nicht alle Zuschauer von der Pausenverpflegung zurück waren. Aus spitzem Winkel buchte Doppeltorschütze Zbinden mit einem Heber aus spitzem Winkel heraus das 1:3.

Aufholjagd nicht belohnt

Selbst nach dem zweiten Zweitorerückstand liessen die Sensler den Kopf nie hängen, und schnürten den Gegner bis zum Schluss in seiner Hälfte ein. Mit Flachzuspielen und ständigen Positionswechseln kam Plasselb immer wieder zu Torchancen, den Versuchen fehlte jedoch des Öfteren etwas die Präzision. Mit drei zum Teil offensiven Einwechslungen versuchte der Gastgeber jedenfalls alles, nochmals ins Spiel zu kommen. Klar, dass Courtepin in dieser Phase noch zu dem einen oder anderen Konter kam, zweimal forderte die Gästebank sogar einen Elfmeter, aber Torjubel gab es erst wieder, als alles schon gelaufen war. So gesehen wurde der Kampfgeist der Plasselber schlecht belohnt, aber einmal mehr entschied in diesem spannenden Aufstiegsspiel die bessere Abwehr, bei der Goalie Angeloz mit seiner Grösse einige Schüsse abwehren konnte.

Nun kommt Plasselbs Abschlusspiel am Samstag in Estavayer kapitale Bedeutung zu; der Favorit hat ja seit gestern den Aufstieg geschafft, und dies könnte den Oberländern die Aufgabe vielleicht etwas erleichtern.

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