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«Armes Freiburg»

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«Ein Streik mit weitreichenden Folgen» FN vom 1. April

 Es ist schon erstaunlich, dass im Kanton Freiburg ein Streik als Radikalisierung bezeichnet wird. Unsere Grosseltern haben gekämpft und auch Ihr Blut vergossen, damit der Streik im Grundrecht verankert ist. Wenn ein Sozialdemokrat dies nicht tolerieren kann, dann stellt sich die Frage, wer hier im Kanton noch die Arbeiter und Angestellten vertritt. Armes Freiburg, in dem die Angestellten keine Rechte mehr haben, ihr Anliegen zu verteidigen. Das Staatspersonal wird bezahlt von den Bürgern, und ihnen ist es Rechenschaft schuldig. Aus diesem Grund haben die Staatsangestellten auch einen Lohn, der nicht leistungsabhängig ist, denn sonst würden nur die finanziellen Aspekte verfolgt werden. Die Folge wäre, dass die Schwachen und Armen im Kanton diese Rechnung bezahlen müssten. Eine Privatisierung eines Bereiches des Staates hat immer Nachteile für die Bevölkerung (und die betroffenen Angestellten sind auch Bürger des Staates!), und diese kann nicht einfach so ohne Konsultation durchgesetzt werden. Die Drohung des Verwaltungsratspräsidenten des HFR ist eine Einschüchterungstechnik gegenüber dem Personal und hat nichts mit modernem Management zu tun. Dies wird sicherlich nicht dazu beitragen, dass das Personal zufriedener wird. Der Staatsrat muss lernen, Verhandlungen zu führen. Der Staat ist kein Familienunternehmen, welches mit einem patriarchalischen Führungsstil geführt wird, sondern indem Entscheide zusammen mit den Mitarbeitern getroffen werden. Das Personalgesetz sieht dies auch klar vor, nur setzt sich der Staatsrat darüber hinweg.

Somit bleibt den Mitarbeitern in Marsens und in der Kinderkrippe am Kantonsspital nur noch der Streik, um die Bevölkerung zu informieren und zu alarmieren. Die Mitarbeiter kennen die Abläufe und Bedürfnisse besser als unsere Politiker, welche die Interessen der Lobbyisten vertreten. Service public ist ein Menschenrecht, und dafür steht der VPOD ein. Wir haben Glück, dass der VPOD die Interessen der Staatsangestellten und somit auch die der Bevölkerung vertritt und alle Mittel einsetzt, um sich Gehör zu verschaffen.

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