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? Arnold Boschung, Wünnewil

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? Arnold Boschung, Wünnewil

Im Hubel bei Bösingen erblickte Arnold Boschung am 17. Juli 1926 das Licht der Welt. Er war das dritte von zehn Kindern. Sein Vater ging einer Taglöhnerarbeit im Baugewerbe nach. Die Mutter arbeitete mit ihren Kindern auf dem Kleinbauernbetrieb und hielt die Familie zusammen.Der Schule entlassen, musste Arnold in die Fabrik. 17 Jahre lang war er in Laupen als Maschinenarbeiter angestellt. Später wechselte er für kurze Zeit zu Firmen in Bümpliz und Köniz. Schlussendlich fand er in Schmitten bei der Fab- romont AG eine Stelle mit Schichtarbeit. Er war dort von lieben Arbeitskameraden umgeben und wurde im Team geschätzt und akzeptiert.In seinen jungen Jahren spielte Arnold Boschung beim FC Bösin-gen Fussball. Er war Gründungs- mitglied des Vereins und interessierte sich sein Leben lang ausseror-dentlich für diesen Sport. Über die Wintermonate spielte er im Theaterverein. Mit seinem 250er-BMW- Motorrad fuhr er über jeden Alpenpass.Mit Mathilde Bertschy gründete er eine Familie, die sein Lebensinhalt wurde. Fünf Kinder wurden ihnen geschenkt. Obwohl die finanziellen Verhältnisse keine grossen Sprünge zuliessen, fehlte es an nichts. Nach der anstrengenden Schicht leistete er oft Zusatzarbeit. Dieses Geld wurde für Familienferien und Musikausbildungen der Kinder eingesetzt. Wenn der Familienchor mit Instrumentalbegleitung auftrat, war das Arnolds ganzer Stolz.Die Berufsausbildung seiner Kinder war ihm enorm wichtig. Dort war ihm keine Unterstützung zu viel. Er interessierte sich für die Lehrbetriebe und die Schulen, die sie besuchten.Mit dem Tag der Pensionierung begann ein äusserst zufriedener und glücklicher Lebensabschnitt. Mit Hingabe pflegte er das Eigenheim mit grossem Garten und Obstbäumen. Seine Hilfsbereitschaft drückte Arnold mit seinen Händen aus. Seine Ausdauer war enorm und auf ihn war immer Verlass. Für die Grosskinder bastelte er Kinderwagen oder flickte Fahrräder. Auch die Verwandtschaft und Nachbarschaft konnte jederzeit auf seine Hilfe zählen.Arnold erfreute sich bester Gesundheit. Immer war er mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs und Altersbeschwerden machten ihm kaum zu schaffen. Ein halbes Jahr vor seinem 80. Geburtstag aber begann er unter Appetitlosigkeit zu leiden. Eine schwere Operation drängte sich auf, von der er sich relativ gut erholte, aber die Krankheit war nicht besiegt. Trotz eisernem Willen, seine Selbständigkeit nicht aufzugeben, musste er in den letz- ten Wochen die Hilfe seiner Fami- lie annehmen. Als Mensch, der seinen christlichen Glauben mit Überzeugung praktizierte und vorlebte, nahm er sein Schicksal an. Im Beisein der ganzen Familie ist er am 30. November eingeschlafen und von seinen Leiden erlöst worden.Eing.

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