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Artikel mit negativem Beigeschmack

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Als Shootingstar der Esoterikszene, als angebliches Wunderkind und selbst ernanntes Medium wird Christina im Bericht betitelt. Zudem staunt der Journalist, dass am Vortrag Menschen aus der Mitte der Gesellschaft zu finden sind und nicht bloss «Christina-Jünger».

Der Artikel hat einen negativen Beigeschmack. Die andersartigen Fähigkeiten der jungen Frau werden ins Lächerliche gezogen, und ihre Mutter wird dargestellt, als ob sie ihre Tochter als Geldmaschine missbraucht. Schade, dass vieles, das wir nicht besser wissen, als nichtig abgetan wird, denn was wissen wir denn schon? Menschen, die offen sind für andere Ansichten und Ideen, werden gar als potenzielle Sektenanhänger vermutet. Wie respektlos. Die vollen Säle zeigen deutlich, wie gross das Interesse an diesen Themen im Allgemeinen ist. Sie zeigen, dass die Menschen langsam aus dem Winterschlaf erwachen und sich selbst auf die Suche machen, um das Leben besser zu verstehen. Ist doch positiv und möglicherweise Hilfe zur Selbsthilfe. Vielleicht ein Weg, dass Menschen zurück in ihre Kraft finden, die ihnen schon lange abhandengekommen ist.

Seit jeher wird jede Weltanschauung, die nicht in das normale Schema passt, als gefährlich eingestuft. Welche Angst steckt dahinter? Angst, dass wir Menschen wieder entdecken, wie vielfältig unsere persönlichen Möglichkeiten sind? Angst, dass es nicht mehr möglich sein wird, uns kleinzuhalten und zu manipulieren? Angst, dass wir uns vermehrt eine eigene Meinung bilden und für uns einstehen? Dass wir uns in einem grossen Wandel befinden, ist offensichtlich. Dass heute viele ausserordentliche Phänomene auch wissenschaftlich belegt werden können, wird ignoriert und zurückgehalten. Informationen sind heute frei zugänglich, und das ist gut so, denn viel Wertvolles wird uns von den täglichen Medien vorenthalten. Es wäre doch Aufgabe unserer Journalisten, Themen tiefgründig zu recherchieren, um darüber auch objektiv zu berichten? Bleibt zu hoffen, dass es uns gelingen mag, toleranter zu werden und andersartige Interessen nicht mehr zu schubladisieren und zu verurteilen.

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