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Artistische Leckerbissen von feinsten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: MYRIAM SCHULER

Nach vielen Monaten Vorbereitung präsentierte die Zirkusschule Toamême ihr erstes Zirkusfestival. Auf der Unteren Matte stellten sie ihr neues Programm «Nie allein» vor. Regelmässig verfolgten bis zu 300 Zuschauer die Shows. Auch verschiedene Workshops gehörten zum Festival und stiessen auf grosses Interesse. Ausserdem zeigten eingeladene Artisten ihr Können.

Solidarität als Grundlage

«Nie allein» drückt auch den Grundgedanken der Schule aus. Miteinander arbeiten, sich aufeinander verlassen können – das sind die tragenden Elemente von Toamême. Diese Solidarität wird vor allem während der alljährlichen Tourneen aufgebaut. «Auf der Tournee arbeiten alle intensiv zusammen und sind aufeinander angewiesen. So entsteht ein Wir-Gefühl, welches für das ganze Jahr prägend ist», erklärt Urs Egger, Mitbegründer der Zirkusschule.

Technisches Können

Dank jahrelanger Erfahrung – die Zirkusschule besteht seit 1997 – legt die Toamême-Truppe heute ein beachtliches Niveau an technischem Können an den Tag. Am Festival präsentierten sie das Nummernprogramm «Metamorphose» und die neue Kreation «Nie allein».

Metamorphose erzählt von den Gegensätzen des Lebens wie Liebe und Hass oder Jung und Alt. Die Tourneevorstellung «Nie allein» erzählt von drei sehr unterschiedlichen Charakteren. Die Vorstellung beleuchtet auf kreative Art und Weise das Zusammenleben.

Gäste aus Italien

Am Festival traten auch zwei Zirkusschulen aus Italien auf. Zunächst zeigte der «Circo Instabile» aus Florenz ein kreatives Programm. Den Mittelpunkt bildeten dabei vier Clowns, die in immer neue Situationen gerieten.

Höhepunkte bildeten der Tanz auf einem hohen Seil und die Fahrt auf einem ungefähr zwei Meter hohen Einrad. Auch Jongliereinlagen mit ausgeklügeltem Ballaustausch gehörten zur Vorstellung. Der «Circo Tascabile» aus Perugia zeigte die Nummer «Die Koffer». Die Koffer waren geschickt ins Programm eingebaut. Sie wurden als Versteck oder als Tennisschläger genutzt.

Auch beim «Circo Tascabile» kamen Hochseile und Einräder zum Einsatz. Die jungen Artisten zeigten, dass Gitarre spielen und Einrad fahren durchaus kombiniert werden können.

Finanzierung

Das Vorbereiten und Durchführen der Vorstellung ist immer mit hohen Kosten verbunden. Das Budget für das Festival betrug rund 15 000 Franken. Ein Teil dieser Kosten wird mit den Einnahmen aus der Tournee bestritten, die Schule ist aber immer auf Sponsoren angewiesen.

Zurzeit leistet die Direktion für Gesundheit und Soziales des Kantons Freiburg einen wichtigen Beitrag. Nur dadurch war das Festival überhaupt möglich. Die Organisatoren hoffen, dass diese Unterstützung auch nach der Restrukturierung der Kulturförderung gesprochen wird. Falls nicht, wäre die Zukunft des Zirkusfestivals noch ungewiss.

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